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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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dem Leichenzuge des K. Albreclit II. das Trauerpferd wegen Porte-nau; Georg der Jüngere v. Fraunberg war um 1457 mit Veronica v.Harrach vermählt; Georg Fraunberger zu Eisenreichs, Ritter, tritt150! als Zeuge auf und Johann v. Frauenberg zu Grünbach u. Eisen-reichs vermählte sich 1551 mit Catharina v. Jörger, starb aber nacheinigen Jahren, ohne Nachkommen zu hinterlassen. Zuletzt kommtnoch 1553 Ilaymerani oder Emeran v. Frauenberg, fürst!. Freisin-gerseber Pfleger zu Ulmerfelden, vor. Später ist, nach Bericht desFreiherrn Ennenkel uin 1586, der Stamm in Niederösterreich er-loschen.

Wissgrill, IIT. S. 85 u. S6.

Frauenberg, Fraunberg, v. und zu Alten -Frauenberg, Freiherren

(Schild geviert 1 und 4 in Roth ein silberner Pfahl: Stammwappenund 2 und 3 in Roth ein golden bewehrtes, aufgezäumtes, sich bäu-mendes, weisses Ross ohne Sattel). Reichsfreiherrnstand, in .Bayernausgeschrieben 2. Dec. 1630. — Eins der ältesten Adelsgeschlech-ter Altbayerns, eines Stammes und Wappens mit den Grafen v.flaagund den Freiherrn v. Fraunhofen, und einst mit den Familien And-law, Strundeck und Meldingen zu den vier Erbrittern des heil. röm.Reichs gehörig. Die fortlaufende Stammreihe des Geschlechts beginntgegen Ende des 13.-Jahrb. mit Segfried, welcher mit seiner Gemahlindie Grafschaft Haag erhielt. Von dem Sohne desselben, Berthold,Herrn der Grafschaft Haag und Reichs-Erb - Vier-Ritter, stammtenzwei Söhne, Seyfried II. und Wittilo, welche zwei Linien des Ge-schlechts gründeten: Ersterer die 1566 wieder ausgegangene Linieder Grafen v. Haag, Letzterer die Frauenbergsche Linie, welche dau-ernd fortgeblüht.hat und aus welcher Vitus 1563 zum Bischöfe desHochstifts Regensburg gewählt wurde. — Das Haupt der Familie warin neuester Zeit: Adolph Freih. v. u. zu Alten-Fraunberg, gejo. 1800— Sohn des 1814 verstorbenen Freiherrn Franz Paulo, des h. r. R.letzten Erbritters, k. bayer. Präsidenten des Obersten Gerichtshofeszu München etc. aus zweiter Ehe mit Hyacintha Grf. v. Rechberg u.Rothenlöwen, gest. 1854: und Enkel des 1782 verstorbenen Freih.Maximilian Joseph, fürstl. Freising. Geh. Raths- und Oberst-Jäger-meister^ etc., verm. mit Maria Josepha Freiin v. Rechberg u. Rothen-löwen , gest. 1798, — Herr auf Fraunberg und Rieding, verm. 1835mit Maria Anna Maier, aus welcher Ehe zwei Töchter, die FreiinnenHyacintha, geb. 1836 und Carolina, geb. 1841 und zwei Söhne stam-men: Freih. Theodor, geb. 1837 und Freih. Adolph, geb. 1839. —Der Bruder des Freiherrn Franz Paula, s. oben, Freih. Joseph Maria,k. bayer. Geh.-Rath und Domherr zu Regensburg, früher Bischof zuAugsburg, starb 1842 als Erzbischof zu Bamberg.

Wigul Hund, II. S. 70—S6. — Bucelini, II. Sect. III. S. 123. — Seifert, Geneal. adel.Aeitern u. Kinder, s. '.19. - Gauhe, I. S. 553 u. 554. — v. Lang, S. 127. — Geneal. Taschenb.d. freih. Hänser. 1856, S. 179—181 und 1857 S. 195 und 196. — Siebmacher, III. 120. —Spener, Hist. Insigu. c. 26. — W.-B. d. Kgr. Bayern, Tl. 98 und r. Wolckern, 2. — v. Hef-jxer, bayer. Adel, Tab. 31 u. S. 34 und Erganz.-Bd. Tab. 5. und S. 13.

Fraueiiiloff, Freiherren. Preussischer Freiherrnstand. Diplomvom 11. Febr. 1815 für Carl de la Rivaliere-Preignac, mit Beilegung