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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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des Namens v. Frauendoi'f. — Französisches, nach Preussen einge-wandertes Adelsgeschlecht, aus welchem der Diplomempfänger, früheram k. preuss. Hofe bedienstet, die Domaine Frauendorf' hei Frank-furt a. d. Oder und bei Erhebung in den Freiherrn stand nach dersel-ben den Namen: v. Frauendorf erhielt. Ein de la Rivaliöre-Preign-.cstarb 1754 als k. preuss. Major des Ingenieur-Corps und Nachkom-men desselben waren Officiere in der k. russischen Armee. Der Stammist erloschen.

Freih. v. Ledebur, I. S. 230. II. S. 297 u. III. S. 254. — W.-B. d. preuss. Mon. II. 35.

Fraucnstcin, Frowinstein, Vroweiistein. Altes, rheinländisches Adels-geschlecht, dessen Stammsitz Schlo.ss und Dorf Frauenstein, 2 Stun-den von Wiesbaden in-dem gleichnamigenAmte, war. Von der Stamm-burg finden sich noch stattliche Ruinen vor. Das Geschlecht war imRheingaue reich begütert und hatte sich in zwei Hauptäste getheilt.Der eine derselben führte das kurmainzer Erbhof-Marschallamt undschrieb und nannte sich : Marschälle v. Frauenstein, der Andere be-diente sich nur des Geschlechtsnamens. Eine andere Linie warenwohl die v. Schierstein, welche in dem nahen Schierstein am Rheineihren Adelssitz hatten und fast gleiches Wappen mit den v. Frauen-stein führten. — Sifrid I.v. Frauenstein, Erbhofmarschall des Erz-stiftes Mainz um 1231, starb 1234 und Sifrid V., 1312 —1318 miteiner v. Scharfenstein vermählt, war der letzte männliche Sprosseseines Astes. Derselbe hinterliess nur zwei Töchter, von denen dieEine, Elisabeth, mit Emmerich I. v. Rheinberg vermählt war. — Vondem anderen Aste lebte Emmerich v. F. um 1380 und Margaretha v.F. war 1339 Aebtissin des Klosters Altenmünster zu Mainz. — Im15. Jahrli. war das ganze Geschlecht bereits ausgegangen.

Handschr. Notiz. .

Frauenstein, s. Frank v. Frauenstein, S. 314.

Fraumlorfer (in Silber ein grüner Strauch mit fünf gelben, s. g.Frauenblümchen).' Niederösterreichisches Ritterstands - Geschlecht,aus welchem zuerst Andreas Frawndorfer, Ritter, 1370 als Zeugeauftrat und aus welchem noch 1534 Sebastian Fraundorfer zu Staet-ten auf dem niederösterreichischen Landtage unter dem Ritterstandeerschien.

Wissgrill, III. S.86.

Fraunhofen, Freiherren (Schild geviert: 1 und 4 in Roth ein sil-berner Pfahl: Stammwappen der Fraunbergs und der Fraunhofen u.2 und 3 in Gold zwei über einander gestellte, mit den Mundstückenlinks gekehrte, schwarze Jagdhörner). Reichsfreiherrnstand. Diplomvom 27. Juni 1559 für die-Herren zu Alt- und Neu - Fraunhofen:Thesarus V., den Bruder desselben, Martin und den Vetter, Jacob.Eins der ältesten und angesehensten Adelsgeschlechter Alt-Bayerns,eines Stammes und Wappens mit den Grafen v. Plaag und den Frei-herren v. Frauenberg, Fraunberg. Das gleichnamige Stammhaus liegtunweit Landshut an der Vilz und die alten Stammgütei* stehen derFamilie schon über 800 Jahre zu. Das Geschlecht hatte, seinem Ur-sprünge nach, vor dem übrigen bayerischen Adel die Reichsunmittel-