— 262 —
Diplom v. 1726 für Johann Leonhard Fischer, nieder-österr. Land-schafts-Obereinnehmeramts - Verwalter, mit dem Prädicate : Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, S. 109.
Fischer, Ritter. Böhmischer alter Ritterstand. Diplom , v. 1702für Christoph Leopold v. Fischer, k. k. Hofagenten.
Megerle v. Jlf#Ai/eZci,Ergänz.-Bd. S. 139.
Fischer, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1767für Christoph Leopold Fischer, k. k. Grenadier-Hauptmann. — AloisRitter v. Fischer war neuerlich Hauptmann in der k. k. Monturs-Branche.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 139.
Fischer, s. Fischen, S. 261.
Fischer, Edle. Erbländ.-österr.-Adelsstaud. Diplom vom 8. Apr.1847 für Leopold Fischer, k. k. Platzobersten zu Komorn, mit demPrädicate: Edler v. Derselbe wurde in neuester Zeit unter den un-angestellten k. k. Generalmajors aufgeführt.
Handschr. Notiz.
Fischer. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1812 fürFer-dinand Aloys Fischer, Magistratsrath zu Grätz. Dieses einfache,von Megerle v. Mühlfeld klar und deutlich aufgeführte Diplom gabunter einziger Berufung auf letztgenannten Schriftsteller v. Hellbach,I. S. 364, wie folgt: „ Fischer v. Endelau. -Der Magistratsrath Fer-dinand und Aloys F. zu Grätz, wurde 1812 geadelt." In Folge dieserAngabe wurde neuerlich gedruckt: Fischer v. Endelau. Der Magi-stratsrath Ferdinand F. und sein Sohn, Aloys F. zu Gratz, wurden1812 geadelt. — Es ist doch wahrlich nicht zu viel verlangt., wennman fordert, dass neue compilatorische Werke auf die ursprünglichenQuellen zurückgehen.
Megerle v. Mühlfeld, S. 183.
Fischer. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1819 für Ig-naz Rösler, Stahlwaaren-Fabrikanten zu Nixdorf in Böhmen und fürden Neffen desselben, Joseph Emanuel Fischer. S. Fischer v. Rösler-stamm.
Megerle c. Mühlfeld, S. 250 u. 251.
Fischer (Schild der Länge nach von Blau und Gold getheilt, mitzwei Walltischen von gewechselten Farben und zwischen denselbenein aufgerichteter Schiffsanker). Böhmischer Adelsstand. Diplom vom22. Aug. 1607 für Peter Fischer auf Kroschwitz bei Schweidnitz. —Derselbe, ohne männliche Nachkommen gest. 1614, war ein Bruderdes 1616 verstorbenen Tobias Fischer, auf Kroschwitz, Doctor derMe-dicin, welcher Annales Silesiae und Stammtafeln der schlesisehenFür-sten herausgab u. aucb in dem Rufe eines guten Dichters stand.
Sinapius, II. S. 623. — Gauhe, II. S. 289.— Freih. v. Ledebur, I. S. 221.
Fischer. In Preussen anerkannter Adelsstand. Anerkennungsdi-plom vom 14. Jan. 1789 für Daniel Leberecht v. Fischer, k. preuss.Domainenrath in Halberstadt.
V. Hellbach, I. S. 369. — N. Pr. A.-L. [I. S. 172 u. III. S. 3. — Freih. v. Ledebur, I.8. 321.