Druckschrift 
3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Fischer (in Blau ein schrägrechts iiiessender, silberner Strom,* in welchem über einander drei Fische von natürlicher Farbe nachoben schwimmen und welcher von zwei goldenen Bienen beseitet ist).Preussischer Adelsstand. Diplom vom 18. Oct. 1786 für Carl Ben-jamin Fischer, k. preuss. Kriegsrath u. Herni auf Tschistey im Guh-rauer Kreise, Reg.-Bez. Breslau u. vom 8. März 1804 mit dem glei-chen Wappen für die Gebrüder Gustav Emanuel David Fischer, Lieu-tenant in der oberschlesischen Füsiliergarde und Adolph FerdinandMaximilian Fischer, Lieutenant der 2. Füselierbrigade. Letztererstarb 1811 als Stabscapitain des 5. k. pr. Inf.-Regim.

v. Hellbach, I. S. 142 u. 143. — N. Pr. A.'-L. II, S. 172 u. 173,111. S. 2. u. 5 u. V. S.156. — Freih. v. Ledebur, I. S. 221. — W.-B. d. preuss. Monarch. III. 18. — Kneschke,III. S. 141 u. 142.

Fischer (in Blau auf grünem Boden eine recbtsgekebrte, weisseTaube). Reichsadelsstand. Kursächsisches Reichsvicariatsdiplom v.22. Juni 1792 für Johann Gottfried Fischer, Inhaber einer Leinwand-grossohandlung inLauban. Der Familie, welcher die Güter Oberlindaund Steinkirch unweit Lauban zustanden, ist 16. Jul. 1852 mit Sa-lomo Gotthelf v. Fischer wieder erloschen.

Haudschr. Notiz. — Freih. v. Ledebur, I. S. 221. — Tyroff, I. 188. — W. B. der sächsiStaaten, VI. 26. — Kneschke, III. S. 142.

Fischer (Schild quergetheilt: oben in Roth ein schrägrechter, sil-berner Balken, mit drei goldenen Sternen nach einander belegt undunten in Blau zwei, mit den Köpfen sich zugewendete, mit einemnach oben geschlungenen Bande vereinigte Fische). Reichsadelsstand.Kurpfälzisches Reichs-Vicariatsdiplom vom 24. Juli 1790 für denkurpfalzbayerischen Hofrath Fischer, Donaten des Malteser-Ordensund Secretair des Fürsten v. Bretzenheim. — Der Sohn desselben,Heinrich Carl Joseph v. Fischer, geb. 1782, k. bayer. Architect undProfessor der bildenden Künste und Mitglied der Academie derWissenschaften, wurde in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern einge-tragen.

v. Lang , Supplement, S. 98. — W.-B. d. Kgr. Bayern, V. 39. — v. Hefner, bayer. Adel.Tab. 86. u. S. 76.

Fischer v. Aalbach. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplom von1838 für Joseph Fischer, k. k. Rittmeister, mit dem Prädicate: v.Aalbach.

Handschr. Notiz.

Fischer v. Adelswerth. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1811 für Andreas Fischer, k. k. Feldstabsarzt, mit dem Prädicate: v.Adelswerth. Der Stamm wurde fortgesetzt. Wilhelm Fischer v. Adels-werth, k. k. Major, war 1856 Militair- und Stadtcommandant zuZengg.

Meierte v. Müblfeld, Ergänz.-Bd. S. 284. — Militair-Schomat. 1856. S. 109. *

Fischer r. Dietzbiirg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1817 für Joseph Fischer, k. k. Lieutenant des Temeswarer Garni-sons-Artillerie-Districts, mit dem Prädicate: v. Dietzburg.

Megerle v, Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 284.

Fischer v. Ehreufluss. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von