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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Heraldik nichts einwenden kann, da Siebmacher II. 80, unter demfränkischen Adel mit dem Namen Fischborn ein ähnliches Wappengiebt: in Silber ein schräglinks gelegter, den Rücken krümmender,schwarzer Fisch und auf dem Helme ein grünender Baum, über dessenStamm ein den Kopf links kehrender Fisch mit gebogenem Rückenquergelegt ist. Dagegen ist wohl ein anderes fränkisches Geschlechtdieses Namens, nach Siebmacher, I. 106: in Roth ein silberner Wolfund auf dem Helme ein geschlossener, rother Adlersflug, ein Ge-schlecht anderen Stammes.

Schannat, S. 83. — Siebmacher, V. 137.

Fischen, Fisch, Fiske, Fischer (Schild der Länge nach getheilt:rechts in Silber drei über einander gelegte, die Spitzen links keh-rende, goldene Pfeile und über denselben ein goldener Stern u. linksin Blau zwei goldene Sterne über einander und über dem oberen der-selben mit einem silbernen Halbmonde mit Gesicht belegt). Altes,pommernsches Adelsgeschlecht, eines Stammes und Wappens mit deralten Familie v. Zancke, Zancken, welches Micrael als „ein Geschlechtder Freien" aufführt und welches Brüggemann, der dasselbe zu demAdel des Landes Lauenburg zählt, nicht Fischen, sondern Fischernennt. Der Stamm, welcher schon 1639 Trzebiatkow im Lauenburg-Bütowschen inne hatte, hat fortgeblüht u.August u. Franz v. Fischerbesassen in neuester Zeit das genannte Gut mit Zemmen.

Micrael, S, 484 und 547. — Gauhe, II. S. 289. — N. Pr. A.-L. H. S. 171 und 172. —Frei/t. v.' Ledebur, I. S. 221. und III. S. 252. — Siebmacher, III. 159. — v. Meding , III.S. 179.

Fischenbach, s. Ilallaz v. Fischenbach.

Fischcnich. Altes Adelsgeschlecht in der Eifel aus dem gleichna-migen Stammhause im Landkreise Cöln. — Cuno v. F. wurde imAn-fange des 14. Jahrb. von Cur-Cöln mit Fischenich belehnt und Adamv. F. im 15. Jahrh. vom Herzoge Gerhard zu Jülich mit einem Hausezu Dollendorf. Von einem jüngeren Bruder Adams v. F., Reinhardv. F. stammte aus der Ehe mit Eva v. Brandscheid nur eine Tochter.Der Mannsstamm erlosch mit Adams Sohne, Hermann und die Erb-tochter, Margaretha, vermählte sich mit Winand v. Broil.

N. Pr. A.-L. ir. S. 172. — Fahne, I. S. 97 u. II. S. 47.

Fischer, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom von17 66 für Elias Fischer, k. k. Oberstlieutenant des Wied'schen In-fant.-Reg.

Megerle v. Mühlfeld, S. 49.

Fischer, Freiherr. (Schild quergetheilt: oben in Schwarz auf derTheilungslinic ein goldener, leopardirter Löwe und unten in Roth einauf dem im Schildesfusse befindlichen Wasser schwimmender Fluss-barbe). Freiherrnstand des Königreichs Sachsen. Diplom vom 27.Jan. 1816 für Hans Ludwig Valerian Fischer, k. sächs. Kreishaupt-mann des erzgebirgischen Kreises. Derselbe ist später als k. säclis.Obersteuerdirector gestorben, ohne den Stamm fortgesetzt zu haben.

W.-B. d. sächs. Staaten, II. 22. — Kneschke, II. S. 151 und 152.

Fischer, Ritter und Edle. Reichs- und erbländ.-österr. Ritterstand.