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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
252
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trat 1744 aus k. k. russ. in k. preuss. Militairdienste und zwar alsMajor und königl. Flügeladjutant, zeichnete sich so aus, dass er.raschzum Generallieutenant stieg und ging, in Folge des, wie später ange-nommen worden ist, nicht verschuldeten Unglücks bei Maxen, in k.dänische Dienste, in welchen er, allgemein geachtet, als General derInfanterie, Deputirter bei dem General-Kriegsdirectorium, Oberst u.Chef des holsteinischen geworbenen Infanterie-Regiments etc. 1766starb. Seine Gemahlin war die einzige Tochter des k. preuss. Land-raths Julius Adolph v. Ruggenhageir, Ulrike Henriette v. B. -— Ausder später in den Reichsadelsstand versetzten Familie v. Finckh,wie sich dieselbe gewöhnlich schriebt, standen und stehen, mehrereSprossen in k. hannöv. Militärdiensten. Auch ist dieselbe in dasGrossh. Oldenburg gekommen, in welchem jetzt ein Sprosse desStam-mes grossh. oldenb. Gerichts-Director zu Varel ist. Derselbe istmit Maria v. Schlettcr gus einer Adelsfamilie des Kgr. Sachsen , s.den betreffenden Artikel, vermählt.

Freih. v. Kr ohne, I. S. 295. — v. Kobbe, Geschieht^ des Herzogth. Bremen und Verden,I. S. 298. — N. l'r. A.-L. II. S. 107. — Freih. v. <1. Knesebeck, S. 128 u. 129. — Freih. v.Ledebur, I. S. 220. — v. Meding,III . S. 178 u. 179. — W.-B. d Kgr. Hannov. F. 3 u. 870. — Kneschke, U. S. 150. u. 151.

Finckh v. Aussciictz. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplom von1707 für Johann Valentin Finckh, Sccretair, mit dem Prädicate: v.Aussonetz.

Megerle v. Mühlfeld. Ergänz.-Bd. S. 283.

Fimleiiigg, Ritter. Erbländ. - österr. Ritterstand. Ein aus Kärn-ten stammendes Geschlecht, aus welchem in neuester Zeit Arthur,Ritter v. F. k. k. Hauptmann u. Ferdinand Ritter v. F. k. k. Lieute-nant war.

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Rlilit.-Sehemat. d. österr. Kaiserth.

Fiiiilinger, Vimlingcr. Niederösterrefchisches Adelsgescblecht, auswelchem Valentin F., Herr zu Heinrichsschlag und Dross, 1.544 aufdem Landtage zu Wien auf der Ritterbank erschien und 1555 auchmit dem Gute Himberg am Wald begütert war. Nach ihm kommtChristian V. vor, welcher das letztgenannte Gut 1576 verkaufte. DieTochter des Valentin F., Catharina, war mit Wolfgang Fatzi zu Nie-der-Abstorf vermählt. Später findet sich das Geschlecht in der Rit-terstands-Matrikel nicht mehr:

Wissgrill, III. 8. 48 n.49.

Fiiitller. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1851 für J.Findler, k. k. Hauptmann. Schon in den nächsten Jahren wird seinName nicht mehr im Militair-Schematismus genannt.

Augsb. Allg. Zeitung 1851.

Fineck, Finccke, Viiicckc. Altes fneklenburgisches Adelsgescblecht.aus welchem Michel Vinecke urkundlich schon 1293 vorkommt. DasSiegel eines Bernhard Finecke von 1366 giebt v. Westphalen an.Günther Vineck zu Carow tritt 1449 in einem Güstrower Kaufbriefeauf; noch 1721 lebte mit einigen Brüdern N. v. Vineck auf Cassow alsk. dän. Cürrassier-Oberst und um dieselbe Zeit war in Vor-Pommernein k. schvved. Lieutenant v. Finecke mit Damerow und Passow be-