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Filwil. Fränkisches Adelsgeschlecht, aus welchem zuerst Richardv. F. .1474 und zuletzt 1515 Eitel v. F. vorkommt.
Schannat, S. 83. — v. Mediny , II. -S. 170 u. 171.
Kin, s. De Fin, Defi n, Freiherren. Bd. II. S. 436.
. Final, s. Hauspersky v. Final, Freiherren.
Finanee. Französisches Adelsgeschlecht, aus welchem mehrereSprossen in der k. jireuss. Armee gestanden haben. Der eine der-selben starb 1822 als Capitain der Landgensd'armerie, der zweitewar 1828 Capitain und Adjutant bei der 10. Division und der dritte,früher Oberstlieutenant, war 1836 Regiments-Commandant.
N. Pr. A.-L. II, S. 167. — Freih. v.Ledebur , 1. S. 220.
Fincclair, Ein in Ostpreussen vorgekommenes, erloschenes Adels-geschlecht, welches in Ostpreussen mit Klewienen im Kr. Labiau be-gütert war.
Freih. v. Ledebur, I. S.- 220.
Finck (Schild geviert: 1 in Blau ein silberner Löwe, 2 u. 3 vonGold und Schwarz geschacht u. 4 jn Blau ein silberner Stern). Einin der Neumark, Schlesien und Pommern angesessen gewordenesAdelsgeschlecht, zu welchem Wilhelm Ernst v. F., Amtshauptmannzu Mühlenhof u. Mühlenbeck, k. preuss. Oberst u. der erste Chef desCadettencorps, so wie Jonathan Friedrich v. Finck gehörte, welcher1748 kön. preuss. Generalmajor und Commandant von Petz war. —Die Familie besass in der Neumark Pitzerwitz im Kr. Soldin schon1652 und noch 1760 in Schlesien Harpersdorf im Kr. Goldberg-Hai-nau 1752 und in Pommern Rützenfelde im Kr. IJemmin.
N. l'r. A.-L. II. S. 167. — Freih. v. Ledebur, I. S. 220 u. III. S. 251.
Filickc. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1789 für CarlFranz Fincke, k. k. Oberst-Lieutenant bei dem Warasdiner-Grenzer-Regiinente.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 28-3.
Finckli, Fincke, Fink. (Schild quergetheilt, oben in Silber ein rotbesAnkerkreuz und unten in Gold auf drei schwarzen Hügeln ein rechtsgekehrter Fink). Reichsadelsstand. Erneuerungs- und Bestätigungs-diplom vom 10. Octob. 1777 für die Gebrüder Adolph Johann Finckli,Prediger und später Propst zu Schessel im Herzogtliume Verden, Pe-ter Christian F., kurhannov. Hofrath und Amtsadvocaten in Stade,Georg Wilhelm F., Lehrer der Rechte in Hamburg und Georg ClementF., Prediger zu Steinkirchen im Bremenschen, nachdem dieselben ihreAbstammung von Andreas Finckli, welcher wegen seiner Tapferkeitgegen die Türken 5. Febr. 1543 mit seiner Familie geadelt wordenwar, hinlänglich nachgewiesen, u. zwar mit Erhebung in den Reichs-adelsstand. — Die Erhebung wurde 8. April 1780 in Hannover amt-lich bekannt gemacht. Zu diesem Geschlechte, welches 1708 in Mek-lenburg-Strelitz-Hohenzieritz und 1777 und noch 1791 in HannoverEsche im Kedinger Lande inne hatte, gehörte, nach den genauen For-schungen des Freiherrn v. Ledebur, Friedrich August v. Fink (wie erineist geschrieben wird), ein Sohn des h. meklenb. - strelitz. Ober-schenken u. Jägermeisters Johann Wilhelm v. F., welcher auf Grunddes erwähnten Diploms von 1543 den Adel geführt hatte. Derselbe