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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Fcuchteiibcrgrr v. Feuchtenberg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Di-l)lom von 1719 für Matthias Josepli Feuchtenberger, Niederösterr.Geb. Ilofconcipisten und Tax-Aints-Gegeuhändler, wegen 19jährigerDienstleistung, mit dem Priidieate: v. Feuchtenberg.

Megerle v. Mühlfeld, S. 182.

Feuchter (in Gold ein, auf einem rothen Dreihügel aufrecht ge-stelltes silbernes, fünfendiges-Hirschgeweih-, in der Mitte über querrotb gestreift). Altes, ursprünglich österreichisches Ritterstandsgc-schlecht, welches.sich sowohl in Nieder-Oesterreich-, wie auch in Oester-reich ob der Enns ausgebreitet hatte und mit Fridau, Grueb, Leibnund Schiferegg angesessen war. Wolfgang F. kaufte 1368 einige Gü-ter an der Pielach und Georg F. kommt urkundlich bereits 1392 alsHerr des Schlosses Fridau vor. — Die fortlaufende Stammreihe be-ginnt Freih. v. Hoheneck mit Otto F., 1372 Landrichter in der Ricd-mark und Vater zweier Söhne, Wolfgang und Oswe oder Osswald.Wolf F. kaufte 1408 den Edelsitz Schiffertseek (Schiferegg) und em-pfing denselben mit allem Zubehör 1424 von Georg v. Dachsberg zu-Lehen. Mit dem Urenkel desselben, Wolfgang F., verm. mit Beatrixv. Knörring, ging in Oesterreich ob der Enns der Stamm wieder aus.In Niederösterreich blühte unterdessen die Linie zu Fridau fort. Ausderselben kommen Stephan F. zu Grueb und der Bruder desselben,Georg F. zu Fridau urkundlich 1402 vor. Von späteren Sprossen hatWissgrill Mehrere angeführt. Sigmund F. zu Fridau und Leibn, verm.mit Barbara v. Prellenkirchner, lebte noch 1510 als Letzter des baldnachher erloschenen Mannsstammes. Die einzige Erbtochter, Barbara,war mit Georg v. Velderndorf zu Külb und Grünbühel vermählt undlebte noch 1521.

Freili. v. Hoheneck, III, S. 166. — Wissgrill, III. S. 37—40.

Feuchter. (Schild geviert: 1 und 4 in Roth ein goldener Stern; 2in Blau eine geflügelte, goldene Kugel und 3 in Blau eine brennendeBombe). Ein in Ostpreussen, namentlich im Kr. Rastenburg, dochauch in den Kr. Sensberg und Friedland begütert gewesenes Adels-geschlecht.

N. Pr. Prov. Bl. 2. Folg.'. B(l. V. lieft 4^S. 265.. — Freili. v. Ledebur, I. S. 219 u. III.S. 251. — Suppl. zu Siebm. W.ß. XI. 9.

Fciiclilerslchcn, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. DerDiploms-Empfänger war,'soviel bekannt, Wilhelm Freih. v. F., k. k.Feldmarschall-Lieutenant, welcher vor zwanzig und mehreren Jahrenan der Slavonischen Militairgrenze das Broder Regiment comman-dirte. Ein Sohn desselben, Ernst Freih. v. F., Mitglied der medicini-schen Facultät in Wien, hat sich als Schriftsteller in der medieini-sclien Litteratur bekannt gemacht.

Handschrift!. Notiz.

Feuchtwaugen. Altes, fränkisches Adelsgeschlecht aus dem gleich-namigen Stammhause im Anspachischen. Dasselbe ist namentlichdurch zwei Sprossen in der Preussischcn und Liefländischen Ge-schichte bekannt geworden. Conrad v. F. war 1279 des deutschenOrdens Landmeister in Preussen und wurde noch in demselben Jahre