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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
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tern, ein Sohn, Gr. Gabriel, geb. 1837, k. k. Oberlieut. in d. A., ent-sprosste. Die zahlreichen, zu dieser ersten Speciallinie der jüngerenHauptlinie gehörenden Familienglieder ergiebt sehr genau das ge-neal. Taschenb. d. gräfi. Ilauser. — Zweite Speciallinie: Graf Vin-cenz — Sohn des 1826 verst. Grafen Ignaz aus der Ehe mit Fran-zisca Grf. Ba'tthyäny, gest. 1845 — verm. mit Fanny Freiin v. Wenk-heim, aus welcher Ehe drei Töchter entsprossten. Die beiden Brüderdes Grafen Vincenz sind, neben sechs Schwestern, Graf Alexander,k. k. Kämm., vorm. mit Constanze Freiin Vecsey, aus welcher Ehezwei Töchter uud ein Sohn, Graf Alfred, k. k. Oberlieutenant in d. A.,stammen und Graf Ludwig, k. k. Kämm, und Feldmarschall-Licut.in Pension.

Lehotzky , Stemmatogr. , II; S. 129. — Deutsche Grafcnh. d. Gegenwilr.t III. S. 117—120.— Geneal. Taschenb. d. gräflichen Häuser, 1859. S. 215 u. 1859 S. 261—265 u. histor. Hand-buch zu demsclbeu, S. 208. — v. Schöpfeid, 1. S. 205. —• Tyroff, II. 300.

Fest! v. Ebenbcrg und ItraiinfcM, lütter und Edle. Reichsritter-stand. Diplom von 1776 für Joseph Innocenz Fesji, Doctor derRechte, mit dem Prädicate: Edler v. Elbenberg und Braunfeld.

Megerle v. Mühl/cid, Ergänz.-Bd. S. 139.

Fetter v. Echdcnfcld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplpm "von1822 für Carl Fetter, k. k. Rittmeister bei dem Militair-Fuhrwesen,mit dem Prädicate : v. Fehdenfeld.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 283.

Fetzer. Nürnberger Adelsgeschlecht, ursprünglich aus Schwabenstammend. Matthes Fetzer erhielt 1551 von dem kaiserlichen Hof-pfalzgrafen und Mathematiker Peter Apian zu Ingolstadt einen Wap-penbrief. Eben dieser Matthes Fetzer, oder der gleichnamige Sohndesselben, wendete sich 1551 aus Ulm nach Nürnberg, wo er das Bür-gerrecht erlangte, eine Handlung errichtete und 1556 Geuannter desgrösseren Raths wurde. Von ihm stammen alle Nürnbergischen Fet-zer ab, welche sich in drei Linien schieden, von welchen die Eine sichvon Buschschwabach schrieb. Diese Linie ist mit Philipp Jacob Franzv. Fetzer, Generalmajor des fränkischen Kreises, 14. März 1765 er-loschen. — Die Sprossen des Stammes zeichneten sich namentlich imgelehrten Stande und in Civildiensten aus und die Familie wurde 1758in Nürnberg gerichtsfähig. — Zu dem hier besprochenen Stamme ge-hörte auch Christoph Magnus Fetzer, welcher 1716 ohne Leibes-Er-ben starb, ein Fideicommiss für seine Familie errichtete und eine an-sehnliche Stiftung für zweihundert arme Männer, Studirende undHandwerkslehrlinge machte. Den Reiehsadel erhielt durch Diplomvon 1752 Carl Johann Fetzer, Doctor der Medicin.

Will, Nürnberg. Münzbelustig., IV. S. 299. — Siebmacher , II. 164. — Jungen , Einleitungzur Heraldik,». 158 u. Tab. 2. Nr. 10. — Tyroff. I. 28. und Siebenkees, I. S." 14 und 15.

Fctzcr, Vetzer. Beiname einer Linie der rheinländischen Familiev. Geispitzheim, s. Geispitzheim.

Fetzer v. Ockenhausen. Ein von Siebmacher zum alten schwäbi-schen Adel gerechnetes Geschlecht. Der Beiname wurde von Ocken-hausen unweit des Marktes Heidenheim a, d. Altmühl entlehnt. Wil-helm Fetzer zu Ockenhausen kommt 1490 vor.

Siebmacher , I. 115 : Die Fetzer v. Ockenhausen, Schwäbisch.