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dem er ging nur aus diesem Gesehleehte hervor, hat auch, s. den be-treifenden Artikel, seinen Stamm nicht fortgesetzt, da er unvermähltblieb. Allerdings bat er für sich und seine Vettern den Adel in dieFamilie gebracht und einer derselben, Johann Fernberger, der Ael-tere, v. und zu Egenberg, hat das genannte Prädicat erhalten und dasGeschlecht fortgepflanzt. Ob wirklich der General Johann v. Fl vonseinem Geburtsorte das Prädicat: v. Aur erhalten, wie Bd. I. S. 149nach Gaulie's, später von Wissgrill mehrfach entkräfteter Angabe ge-sagt worden ist, muss dahin gestellt bleiben. Jedenfalls ist es unrich-tig, wenn, wie neuerlich geschehen, zwei besondere Geschlechter: dieFernberger v. Aur und die Fernberger zu Egenberg angenommenwerden.
Gctuhe, II. S. 34 n .35.
Fernberger zu Egenberg (älteres Wappen : in Silber ein mit einemgoldenen Pfeile durchstochener, schwarzer Pfahl; späteres Wappen:Schild von Blau und Gold quergetheilt, mit drei Löwenköpfen; ver-mehrtes Wappen von 1583 nach der niederösterreichischen Ritter-standsmatrikel, Schild geviert, mit Mittelschildo. Im blauen Mittel-schilde eine von der linken Seite her schräg gestellte goldene Egge.1 und 4 von Blau und Gold quergetheilt, mit drei, 2 und 1 vorwärts-gekehrton Lüwenköpfen von gewechselter Farbe und 2 und 3 vonSilber, Roth, Silber u. Roth pfahlweise getheilt. Den Schild umgiebtunten ein vom Mittelschilde herabhängender, goldener Anker miteinem an denselben gehefteten Todtenkopfe. Freili. von Hoheneckgiebt nur einen gevierten Schild an: 1 und 4 wie erwähnt und 2 u.3 tu Blau eine goldene Flgge). Altes niederösterr. Ritterstands-Ge-schlecht, welches aus Franken, aus dem markgräflich brandenburg-anspachschen Lande, wo dasselbe sich nach dem Stammhause Fern-berg unweit Anspach genannt hatte, stammte, aus Franken nach Tirolund später nach Oesterreich kam. ■—• Burckard Fernberger war 1400Ministerial des Propsts zu Ellwangen, der Enkel desselben,Ulrich F.,kam um 1470 nach Tirol in die Dienste des Erzherzogs Sigismund,erhielt 1491 durch kaiserliches Diplom das oben erwähnte Wappenmit den drei Löwenküpfen, vermählte sich mit Elisabeth Staiger vonSebern und hatte sieben Söhne, von welchen Johann und AlbrechtF.den Stamm fortsetzten. Aus des Letzteren Ehe mit Maria v. Langs-eisen entspross Johann Fernberger, geb. 1511 zu Aur in Tirol undunvermählt gest. 1584 zu Wien, k. k. General in Steiermark etc. u.später Stadt - Commandant und Stadtguardia-Hauptmann zu Wien.Derselbe erhielt durch kaiserliches Diplom vom 2. Sept. 1583 dieBestätigung des althergebrachten Adels der Familie, und zwar mitVermehrung des Wappens. Der Bruder seines Vaters, Johann Fern-berger v. u. zu Egenberg, der Aeltere seines Namens, kam um 1521aus Tirol nach Oesterreich, wurde K.Ferdinands Erzherzogs zuOester-reich w. Rath u. Oberst - Secretair und später Vicedom in Oberöster-reich und kaufte 1531 Herrschaft u. Schloss Egenberg, von welchemer und das ganze Geschlecht später den Beinamen führte, auch erhieltderselbe mit dem gesammten Stamme 1535 das seit dem Abgange der