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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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anerkannt und noch in neuster Zeit standen der Familie Melz, Var-ckentin, Wattnianushagen etc. zu. Als Herr auf Melz wurde 1837der Major v. F. genannt. In Pommern uud zwar im Kr. Grimmenbesass 1857 ein v. F. die Güter Strelow und Turow, Hans v- Ferberwar Herr auf Voigtsdorf und Alexander v. F. Herr auf Zarrentin.

v. Be/ir, U. Dl. S. 1680. Brüygemann, I. C. 9. N. Pr. A.-L. II. .S. lGf». Freih.v.

1 Ledebur , I. & 218 u. III. S. 251. Meklenb. W.-B. Tab. l5. Nr. 55 u. S. 11 u. 21.> Pom-mernsqhes W.-B. III. Tab. 50 u. S. 161. Kneschke , I. S. 148. v.Hefner, meklenb. Adel,S. 8 u. Erganz.-Bd. S. 31. Masch . meklenb. Adel etc. 1S58. S. 15.

Ferber, auch Freiherren. (Wappen nach dem Wappenbriefe von1745: Schild durch eine bis über die Mitte desselben aufsteigendeSpitze in drei Felder getheilt: 1, rechts, in Silber ein rothes Herz, inwelches drei Schwerter mit goldenen Griffen eingestossen sind; 2,links, in Roth der Kopf und Hals eines rechtssehenden, mit einemKurhute bedeckten Adlers und 3, in der Spitze, in Blau ein mit denHörnern nach oben gekehrter, goldener Halbmond, Adeliges und frei-herrliches Wappen: Schild geviert: 1 in Roth der Kopf und Hals ei-nes rechtssehenden, gekrönten, silbernen Adlers; 2 in Blau ein mitden Hörnern nach oben gekehrter, goldener Halbmond; 3 in Goldzwei blaue Querbalken und 4 in Silber ein rothes Herz mit drei indasselbe eingestochenen Schwertern mit goldenen Griffen). Reichs-Adels- und Freiherrnstand. Adelsdiplom vom 29. Novemb. 1776 fürFriedrich Wilhelm Ferber, kursächs. Geh. Finanzrath und Freiherrn-diplom vom 24. April 1789 für denselben als kursächs. Geh.-Rath u.Geh. Finanzrath, Director des dritten Departements des Geh. Finanz-Collegii, wie auch Vicedirector der Landes-Oeconomie-Manufacturund Commerzien- Deputation, Herrn auf Caana und Jankendorf i. d.Oberlausitz.Derselbe stammte aus einer Zwickauer Familie, inwelche 1745 ein kaiserlicher Wappenbrief gekommen war. Ein Sohndesselben, H. V. A. Freih. v. F., wurde 1798 kursächs. Hof - ui^Ju-stitienrath. In neuerer Zeit ist noch Hermann Ferdinand v. Ferbervorgekommen , welcher 1841 k. sächs. Ober-Lieutenant wurde und1848 noch im activen Dienste stand. In den Listen der kün. sächs.Armee ist derselbe mit dem Adelsprädicate aufgeführt. In der Listevon 1855 findet sich derselbe weder unter den Officieren a. D. nochunter denen im activen Dienste.

Kandschriftl. Notiz. Freih. v. Ledebur, I. S. 218 und III. S. 251. Tyroff, I. 246 n.247. W.-B. d. suchs. Stauten, III. 17: Freih. v. F. undlll: v. F. Kneschke, II. S. 149und 150. r. tiefner , Sachs. Adei, Tabl 8 und 26 u. S. 9.

Fci'ciithcil, s. Feh rentheil.

Ferguson-Tepper. Danziger Adelsgeschlecht, welches in West-preussen im Schwetzer Kreise die Güter Alt- und Neu-Marsau, Miche-lau, Mischke, Ober- und Nieder-Sartowitz, Gross- und Klein Schwell-ten und Gross- und Klein-Zappeln erwarb.

Frh. v. Ledebur, I. S. 218.

Fcrnnii, s. Ferner v. Fern au.

Fernberger v..Aur. Das von Gauhe unter diesem Namen aufge-führte Geschlecht ist dasselbe, welches im nachstehenden Artikelunter dem Namen: Fernberger zu Egenberg besprochen wird. Gauhenennt als Ahnherrn den zu seiner Zeit sehr bekannten kaiserlichenGeneral Johann Fernberger, doch ist dieser nicht der Ahnherr, son-