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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Herren v. Capell durch viele Jahre erledigt gewesene Erbkämmerer-Amt in Oesterreich ob. der Enns. Von seinen Söhnen aus erster" Ehemit Maria Anna v. Rosen aus Burgau vermählten, sich drei: Ulrich,gest. 1573 ohne Nachkommen; Friedrich, gest. 1564, verm. mitAnnav. Coiicin, dessen Sohn, Johann Christoph seine Linie wieder schlossund Clirisfoph, gest. 1593, Herr der Herrschaft Hochhaus in Ober-Oesterreich. Von den beiden Söhnen des Letzteren aus der Ehe mitEster Segger v. Messenbach setzte Carl Ludwig, gest. 16.35, Herrder Herrschaften Sitzenberg und Fahrafeld etc., die Linie fort. DerSohn desselben aus zweiter Ehe mit Seraphia Barbara Wollzogen vonNeuhaus, Christoph Ferdinand Fernberger zu Egenberg, k. k. Gene-ral und Oberst eines Regiments zu Fuss auch 1 664 General - Land-Oberst-Lieutenant in Oesterreich unter der Enns war mit Maria Sa-lome v. Raechwein vermählt , doch blieb die Ehe kinderlos und soging mit ihm 1671 der Stamm in Niederösterreich aus.

Frei/i. v. Hoheneck , III. S. 159164. Wissgrill ,, III..S. 31 36.

Fernberger, s. Form berger auf Eigelsberg und Erla-stegen.

Feriicmont, Barwitz r. Fcruemoiit, Grafen. Erbländisch-österr., inPreussen anerkannter Grafenstand. Grafendiplom von 1730 für Jo-hann Wilhelm und Franz Carl Bärwitz Freiherren v. Fernemont undpreussisehes Anerkennungsdiplom vom 13 Sept. 1748 für die Gebrü-der Johann Franz und Ignaz Grafen v. Fernemont, Freiherren v.Barwitz. Dieselben gehörten zu einem alten AdelsgeschlechtePiemont's, welches später sich nach Lothringen, und in die Nieder-lande und vor Beginn des 30jährigen Krieges nach Oesterreich undSchlesien gewendet hatte. Der alte Familienname war Barbice, Bar-biz, oder Barwiz, Barwitz und derselbe ist lange neben dem neuenNamen Fernemont beibehalten worden. Johann v. Barwic, verm.mit Anna Helena de Ilornes, war zu Anfange des 15. Jahrh. Gouver-neur von Poil dougre und Johann v. Barwiz, kais. Reichs-Hofrath,erhielt, unter Erneuerung und Bestätigung des alten Adels seiner Fa-milie, 1592 den Reichsadel und brachte in Nieder - Oesterreich dieHerrschaft Gilgenberg an sich. Nach Einigen soll der Sohn dessel-ben, Johann Franz Barwitz Freih. v. Fernemont, den letzteren Namenvon dem Stammgute in der Grafschaft Namur zuerst geführt haben,doch nannte, nach Wissgrill, sich schon der Vater desselben, JohannBaptist, Freih. v. Fernemont. Der genannte Johann Franz, gest. 1667,k. k. General-Feldzeugmeister und Hof-Kriegsrath u. zuletzt Gouver-neur u. Commandant zu Gross-Glogau, verm. mit Clara Eugenie Grf.v. Frezin-Gaure, war Herr der Baronie Fernemont u. derHerrschaftenParlette und Touche in der Grafschaft Namur, sowie der HerrschaftGilgenberg in Nieder - Oesterreich und wurde wegen Letzterer 1643in den niederösterr. Herrenstand aufgenommen, kauft auch später inSchlesien Schiava nebst Zubehör und Pürschkau unweit Freistadt,welche Besitzungen er, laut Testaments vom 13. Sept. 1667, zu einemMajorate für seinen Enkel, Johann Franz Wenzel Barwitz Freih. v.Fernemont, s. unten, bestimmte. Nach Wissgrill hinterliess Ersterer