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Johann Georg und Gottfried, von welchem Letzteren man nur weiss,dass er mit Maria v. Benker aus Schlesien vermählt war. JohannGeorgs, gest. 16G9, Sohn aus erster Ehe mit Barbara Benigna v. Bsä-nich, Johann Jacob, setzte den Stamm fort und aus seiner ersten Ehemit Maria Helena v. Braun zum Rothenhaus überlebten zwei Söhne,Johann Friedrich und Johann Georg, den Vater. Der Erste blieb als •k. k. Lieutenant unvermählt im Kriege in Ungarn und der Zweite,welcher 1739 jung die k. k. Militärdienste verlassen, blieb unver-mählt und starb 1774 als Letzter seines Stammes in Nieder-Oester-reich. Ein im 18. Jahrh. nach Schlesien in das Oppelnsche mit Jo-hann Balthasar F. v. P. gekommener Zweig ging mit demselben wiederaus, da seine Ehe mit Catharina Elisabeth v. Stronski und Budzewkinderlos blieb.
Heitel, Silesiogr. , Cap. .8. S. 7(55. — Sinapius, IT. S. 622. — Freih. v. Hoheneck, I. S.1)7. — Wissgrill, III. S. 28—81. — Megerle v. Mühlfeld, "Ergänz.-Bd. S. 56. — N. Pr. A.-L.V. S. 155. — Siebruacher. I. 85 : Die FentzT, Oesterreichisch.
Fenzlj Fenzel v. Itaumgurtcn zu («ruh, Freiherren. Erbländ-österr.Freiherrnstand. Diplom von 1799 für Johann Fenzel v. Baumgartenzu Grub, k. k. General-Gouverneur zu Livorno. Der Diploms-Ein-pfänger gehörte zweifelsohne in die im vorstehenden Artikel bespro-chene Familie und am wahrscheinlichsten ist wohl, dass er ein Nach-komme des Gottfried F. v. P. war, von dem man, wie angegeben, nurwusste, dass er mit Maria v. Benker sich vermählt hatte, doch könnteer auch wohl von einem der früher im Bürgerstande verbliebenen Spros-sen des Geschlechts abgestammt haben.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 56. ,
Ferker (in Gold drei schwarze wilde Schweinsköpfe mit silbernenIiauzälinen). Altes, Danziger Patriciergeschlecht, aus welchem Mo-ritz K 1523 Bischof von Ermeland und Constantin F. 1576 Bürger-meisrer zu Danzig war. Der k. preuss. Geh. Rath Johann ConstantinFerber aus Danzig soll nach Einigen vomK. Friedrich Wilhelm I. vonPreussen den Adel erhalten haben, während Andere das adelige Prä-dicat ihm nicht beilegen. Derselbe verfiel, angeblich wegen landes-verrätherischer Handlungen, 1746 zu 1 Spandau dem Schwerte. — DieFamilie besass noch 1782 die Güter Nobel und Rottmannsdorf beiDanzig.
Seifert, L ebensgeschichte des König Friedrich II. Bd. II. S. 18. — Preuss, Friedrich d.Grosse, I. S. 222. — Freih. v. Ledebur, I. S. 218.
Ferber (in Roth auf grünem Rasen eine, zwischen zwei silbernenKleeblättern an langen Stielen aufrecht gestellte Zündruthe (Angabedes Diploms), welche oben rechts, wie links, von einem sechsstrahli-gen, silbernen Sterne beseitet wird). Reichsadelsstand. Diplom von1704 für die Söhne des am 14. Oct. 1680 verstorbenen Ilerz. me-klenb. Lehensrathes D. Johann Levin Ferber, Carl Friedrich undGustav Ferber. — Die Familie war schon 1680 in. Mekleuburg mitBreedenfelde, Casbaum, Depzow, Ickendorff und Varchentin begütertund erwarb auch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrh. mehrere Güterin Pommern. In Mekleuburg erhielt 1798 Hans Adam v. Ferber, Herrauf Melz, die Indigenats-Rechte von der eingeborenen Ritterschaft