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kurbayer. Rath und starb 1666 als kais. Kammer-Gerichts rjRath., zuSpeier nach 41jähriger Dienstleistung. Franz Ludwig starb J673 alsDompropst zu Würzburg. Von dem Bruder des Letzteren, JohannPhilipp, entspross .Franz Ernst, fürstbischöfl Geh.-Rath zu Würzburgund Ober-Amtmann zu Hassfurt, von welchem vier Söhne stammten:Philipp Ludwig, kurmainz. und bamberg. Geh. - Rath und Präsidentder Ober-Einnahme; Franz Georg Domherr zu Mainz, Würzburg undBamberg, wie auch kurmainz. und fürstl. bamberg. Geh.-Rath; Fried-rich Joseph Dietrich, würzburg. Geh.-Rath und Amtmann zu Arn-stein und Gottfried Philipp Joseph, gest. 1702, kurmainz. Geh.-Rathund Statthalter zu Erfurt, welche 9. Sept. 1700 den Freiherrnstand er-hielten. — Der Mannsstamm erlosch im September 1729 mit FriedrichJoseph Dietrich F. v. St. und der Name des Geschlechts ging 1800mit der einzigen Erbtochter Maria Eva Johanna Freiin Faust v. Strom-berg, vermählten Gräfin v. Eitz, aus. Durch dieselbe war 16. Nov.1737 mit kaiserlicher Erlaubniss Wappen und Namen ihres'altenStammes an den Gemahl und an ihre Nachkommen gelangt und sowird denn von Letzteren der Name als Beiname fortgeführt, s.S. 97—99den Artikel: Eitz, Grafen. — Die Familie war früher in Lothringenbegütert, verkaufte aber später ihre Besitzungen und machte sich inder Pfalz und am Rheine ansässig.
Humbracht, S. 21. — Schannat, S. 83. — Gaulie, I. S. 522 u. 523. — v. Hattalein, 1. S.181—184. — Freih. v. Kroline, 1. S. 281 u. 2S2. — Salver, S. 555. 601. 610. 621. 680 u. 684.— N. Pr. A.-L. II. S. 160 ti. 161. — Geneair Tascheifb. d. freih. Häuser, 1849 S. 513.— Frh.v. Ledebur, I. S. 216. — Siebmacher, V. 89. u. Suppl. VI. 28. — v. Meding, III. S. 175—177.
Faust v. SturBi (in Roth zwei neben einander gestellte, die Händein die Höhe haltende Arme). Altes, schlesisches Adelsgeschlecht,welches aus dem Elsass und zwar in der Gegend von Strassburgstammte, dann in der Altmark unweit Stendal ansässig wurde u. dannseit der Mitte des 15. Jahrb. in liegnitzischen Urkunden vorkommt.Christoph F. v. St. erscheint urkundlich 1455; im 16. Jahrb. warMartin F. v. St. des Herzogs Frie'drich III. zu Liegnitz Kreishaupt-mann und Rath und Lucae u. Thebesius nennen ihn als Kriegshelden.Noch im 17. Jahrh. war das Geschlecht in Schlesien im Bunzlau-seheu mit Eichelberg, Gross-Krausche, Kromnitz, Looswitz, Schön-feld und „Seifersdorf begütert u. hatte auch in der Oberlausitz CaanaunweitRothenburg und Ober-Halbendorf bei Lauban au'sich gebracht,ist aber im 18. Jahrh. erloschen. — Ueber mehrere Familien, wel-che den Namen Faust führten, so über die Faust in Aschaffenburg,Faust v. Illingen etc. fehlen alle nähere Angaben.
Sinapius, I. S. 964 und II. S. 1049. — Gaulie, I. S. 2494 u. 95: &turm, genannt Faustv. — N. Pr. A.-L. II. S. 161. — Freih. v. Ledebur, I. S. 316. — Siebmacher, II. 48.
Fautz, Ritter. Erbländ. -österr. Ritterstand. Diplom von 1855für Ludwig Fautz, k. k. Linienschiffscapitain. Derselbe wird späterals k. k. Oberst bei der Kriegs-Marine aufgeführt.
Augsb. allg. Zeit., 1855. — Militair-Schematism.
Favarger. Adelsgeschlecht des Fürstenthum Neufchätel. Danielv. F. war 1628 fürstl. General - Procurator u. 1633 Staatsrath ; die-selbe Würde erlangte Peter v. F. unter den Herzögen v. Longueville
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