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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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und in der k. preuss. Armee stand 1793 ein Oberstlieutenant im Re-gimente Jäger zu Fuss.

Leu, Schweizer Lexicon, VII. S.~ 50. N. Pr. A.-L. IL. S. 161. Freih. v. Ledebur, I.S. 216.

Karin. Ein in Preussen vorgekommenes Adelsgesclilecht, auswelchem zwei Brüder in k. preuss. Diensten standen. Elias Salomenv. F. war 1763 k. preuss. Itegierungs - Rath zu Stettin und Friedrichv. F. Oberstlieutenant. Letzterer ging später nach Russland, wo er1788 starb.

N. Pr. A.-L. V. S. 153. Freih. v. Ledebur, I. S. 216.

Karrat. Ein in Savoyen angesessenes Adelsgeschlecht, aus wel-chem Franz Andreas Jacquier de Berney v. Favrat, gewöhnlich v.Favrat genannt, 1758 in k. preuss. Kriegsdienste trat, in welchen er1804 als General der Infanterie starb. Der Stiefsohn desselben,Friedrich Leopold Vorhoff, k. preuss. Fähnrich, erhielt durch Diplomvom 2. Aug. 1793 die königliche Erlaubniss, das Wappen und denNamen: v. Favrat führen zu dürfen. Nach Angabe Einiger wurdedieses Diplom 12. Juli 1793 ausgestellt.

v. BeUbach, I. S. 352. N. Pr. A.-L. III. S. 4'. Freih. v. Ledebur, 1. S 216. W. - B.der Preuss. Mon. III. 17. Kneschke, H. S. 137.

Faye, da Kaye, Kreihcrren. Reichsfreiherrnstand. Diplom vorn22. Nov. 1742 für Jacob Friedrich v. Faye. Altes, französisches,aus der Provinz Languedoc stammendes Adelsgeschlecht, welches nachDeutschland kam und längere Zeit zu den angesehensten Familienin Frankfurt a. M. gehörte, wo noch um 1824 ein Freih. du Fay un-vermälilt im hohen Alter starb. Die Familie war auch in PommernmitKriwan im Kr. Stolp 1771 u. noch 1784 begütert. Mehrere Spros-sen des Stammes haben in der k. preuss. Armee gestanden. Zu den-selben gehörte: Major du Faye, welcher mit einer v. Zabeltitz ver-mählt war und noch 1806 zu Burg lebte.

Handschriftl. Notizen nach dem Krönungsdiarium K. Carl VII, II. S. 127 : y. Fay undIV. S. 97: du Fay. - N. Pr. A.-L. V. S. 153. Freih. v. Ledebur, I. S. 216 n. III. S. 250. Tyroff, I. 58: Freih. du Fay. v. Hefner, preuss. Adel. Tab. 51- u. S. 42.

Keama, de Kcaina, s. Gamm.

Fechciibach, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 17.Sept. 1522 für den kurmainz. Amtmann zu Prozellen Osswald v.Fechenbach und Laudenbach, den Bruder desselben, Georg v. F., unddie beiden Vettern, Wolf und Bushard v. F. Altes, ursprünglichrheinländisches Adelsgeschlecht, welches im Anfange des 14. Jalirh.nach Franken kam und wegen ihrer ältesten Stammgüter Lauden-bach und Sommerau zu der reichsfreien Ritterschaft der CantoneRhön-Werra und Ottenwald gehörte. Die fortlaufende Stammreihedes Geschlechts beginnt um 1224 mit Uffo v. Vecbimbach, verm. mitJutha v. Thüngen und dem Sohne aus dieser Ehe, Eberhard. Götz v. F.kaufte 1315 von Eberhard Grafen zu Rheineck das Rittergut Lau-denbach am Main im jetzigen Königr. Bayern, welches auch im stetenBesitze der Familie verblieben ist. Im 6. Gliede von Götz v. F.stammte der oben genannte Freiherr Osswald, verm. mit Barbara v.Hütten und zwei Söhne seines Enkels, des Freiherrn Johann Rei-chard aus der Ehe mit Anna Magdalena v. Iledersdorf, die Freiher-ren Adam Ludwig u. Adolph Ernst, theilten 1632 die Güter des Vaters