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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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zubrachte; Cuno, Enkel des Wirich II.; Wiricli III., CunosEnkel (der Bruder, Conrad, (nach Anderen C'uno) wurde 1362 Kur-fürst zu Trier und starb 1388); Wiricli IV., Graf zu Falckenstein,Herr zu Ober- und Willenstein, Neuen-Baimberg etc. gest. 1501;Melchior; Wiricli V., Graf zu Falkenstein und Limburg, Herrzu Broich a. d. Ruhr, Statthalter zu Ravenspurg etc;Wirich VI.,Statthalter der Herzogthümer Jülich, Cleve' und Berg, gest. 1598. Johann Adolph;Wilhelm Wirich, starb im August 1682 alsLetzter des Mannstammes seines zur Wetterauischen Grafenbank ge-hörenden Geschlechts auf seinem Schlosse zu Broich. Von den Töch-tern aus erster Ehe mit Elisabeth Grf. zu Waldeck vermählte sich dieEine, Anna Sibylle, mit Johann Ludwig Grafen v. Leiningen zu Günthcrs-blum, die zweite, Christine Luise, mit Erich Christian Grf. v. Leiningenu. Dagsburg u. nach dem Tode desselben mit einem Rheingrafen zuKyrn u. die Dritte, Carola Augusta, mit dem reformirten Pfarrer Sibelzu Mollen. Der einzige Sohn, Carl Alexander, war lange v,or dem Todedes Vaters, 1660, im 17. Lebensjahre erschössen worden. Dasreiche Erbe kam je zu einem Dritttheil an die genannten drei Töchter.

Lucae , S. 960. Inihof, Lib. VI. c. 3. Iiianbracht , Tab. 127. Gauhe, I. S. 520 u.521. Dur Chi. Welt, Ausg. von 1710, II. S. 18 und 19. v. Meiling, III. S. 174 u. 175.

Falkeustein, Grafen in Schwaben (in Blau auf einem dreispitzigenHügel ein goldener Hirsch). Altes, schwäbisches Grafengeschlecht,welches das Erb-Kämmerer-Amt des h. röm. Reichs besass, in früherZeit an der Schiltach reich begütert war und sich in die v. Falken-stein und v. Kamstein geschieden hatte. Schon 'im 14. Jahrh. hatteder Glanz des Geschlechts sehr abgenommen und im Anfange des16. Jahrh. ging nach Allem der Stamm aus, da bereits 1507 EitelFriedrich Graf zu Hohenzollern in der Unterschrift der Kammerge-richtsordnung zu Costnitz des h. röm. Reichs Erbkämmerer genanntwird. Ende des 16. Jahrh. war kaum noch bekannt, wo etwa dieBurg Falkenstein gestanden habe.

Gauhe. I. S. 522 nach Lucae Grafensaal. S. 960.

Falkeustein, Falkenstein und Vahlberg, Grafen in Bayern. Altes,mächtiges, in Bayern, Tirol und Oesterreich überreich begütertesGrafengeschlecht, dessen gleichnamige Stammburg am Eingange desUnter-Innthales unweit des jetzigen Marktes Rosenbeim lag. Dasselbebesass zu den Zeiten der Carolinger mit den Grafen v. Wasserburgdas ganze Innthal von IIull bis Passau und gründete das in der Ge-schichte Bayerns wichtige Kloster Weyarn. Der Stamm blühte bis1272, wo der letzte Sprosse desselben, Siboth, von einem seiner Mi-nisterialen, Otto v. Prantberg (Brannenburg), im Bade erstochen wurde.

Lucae, S. 960. Wigul Hund, I. S. 4652. Dachauer, Geschichte des Petersbergesund desselben Chronik von Brannenburg und Umgebung.

Falkeustein, Grafen in der Wetterau (im Schilde ein aufrechtsitzender, schwarzer Hund). Altes Grafengeschlecht aus dem gleich-namigen Stammschlosse unter dem s. g. hohen Feldberge unweit Id-stein und Ober-Ursel, aus welchem Werner 1272 Erzbischof undKurfürst von Mainz wurde. Der Stamm erlosch 1418 mit Werner,Erzbischof und Kurfürsten zu Trier.

Lucae, uralter Grafensaal, S. 959 u. 960. Gaulie,,. I. S. 522.