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Falkenstainer zu flaimerstorlF (Schild der Länge nach getheilt:rechts ein breites, grosses Kreuz, ähnlich einem Deutsch - Ordens-Kreuze und links auf einem Berge ein grosser Vogel, wohl ein Falke).Nieder-österreichisches Adelsgeschlecht, welches sich theils Valcken-stainer, theils Falkenstainer schrieb und zu den in Wien sessliaftenadeligen Familien gehörte, welche vormals im wiener Bürgerstandegewesen waren. Chunrad Valchkenstainer kommt urkundlich 1324vor. Der Stamm blühte bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrh. hineinund denselben schloss Carl Falkenstainer, Herr zu Männerstorf,welcher 1581 noch lebte. — Der Name des Geschlechts ging 12.März 1590 mit Barbara, des Edlen Carl Falkensta : ner zu Männers-torf ehelicher Hausfrau, aus.
Wissgrill , III. S. 20 u. 21.
Falkcnstcin, Grafen im Harze (im Schilde drei, 2 u. 1, Falken).Altes Dynastengeschlecht, dessen Ursprung in dunkle Zeit sich ver-liert. Man nimmt meist an, dass dasselbe' aus dem Geschlechte derRitter von Conradsburg hervorgegangen sei. Diese Ritter -hätten,nachdem sie die Conradsburg der Kirche geschenkt, im 11. Jahrh. einneues Schloss erbaut und dasselbe, wie sich selbst, Falkenstein ge-nannt. Zuerst soll diesen Namen Lambert v. F. um 1144 geführthaben. Burkehard I. v. F. kommt um 1152 —1179 vor und seingleichnamiger Sohn tritt zuerst als Graf auf. Im Anfange des' 13.Jahrh. erscheint Iloyer Graf v. Falkenstein, auf dessen Veranlassungum 1215 Epko v. Repkau (auch Eyke v. Repgow) ein anhaltscherEdelmann und Gericlitsschöppe des Grafen Hoyer, den so bekanntgewordenen „Sachsenspiegel:" eine Sammlung von richterlichen Ent-scheidungen über vorzügliche Rechtsfälle, veranstaltete. — Der Stammblühte noch in das 14. Jahrh. hinein und erlosch dann um 1338, wo-rauf durch Vermächtniss die Grafschaft an das Domcapitel zu Ilalber-stadt kam, „welches 1386 den einen Theil an die v. Burgesdorf, denandern mit der Burg Falkenstein und der Umgegend derselben 1480an die v. d. Asseburg verkaufte.— Siebmacher, I. 193, hat ein gleichesWappen einem von ihm der Ritterschaft im Elsass zugezählten Ge-schlechte v. Falckenstein beigelegt.
Hoppenrod, Stammb. etc. Strassburg 1570. 8. 33 u. 34. — Gottschall-, Ritterburgen, II. S. 222.
Falkcnstcin, Grafen (Schild geviert: 1 und 4 Gold, mit einem drei-fachen gewöhnlichen, oder vier- auch fünffachen, engen, rothen Git-ter überzogen: Daun u. 2 und 3 in Blau ein sechsspeichiges, silber-nes Spuhlrad: Grafschaft Falkenstein). Altes, rheinländisphes Gra-fengeschlecht aus dem gleichnamigen Stammschlosse am Donnersberge,welches aus dem Stamme der Grafen v. Daun hervorgegangen ist. —Von Einigen wird Cuno v. Daun, welcher im 14. Jahrh. lebte, vonAnderen Wirich v. Daun, welcher sich um 1289 mit Irmengardis, derTochter und Erbin Philipps Herrn zu Falkenstein, vermählte, alsStammvater genannt. Gauhe beginnt die Stammreihe, wie folgt:Werner, Herr zu Daun, um 1209; — Wirich I., erbte von seinerFrau Oberstein; —Wirich II., Urenkel des Wirich I., Herr zu Ober-stein und Falkenstein, welches letztere Schloss seine Gemahlin ihm