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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Falk, Falcke, Valk, auch Freiherren (in Roth ein rechts gekehrtergoldener Falke). Reichsadelsstand. Diplom vom 20. Sept. 1521 fürEckhard Valk. Derselbe wird im Diplome als conseiller de la regencede la Ville de Grietzyl wohl Greetsyhl, Königr. Hannover, ProvinzOstfriesland, Amt Pewhum et grand ecuyer de l'Ilmpereur Char-les.V. aufgeführt. Die Nachkommenschaft des Diploms-Empfängersblühte namentlich in den Niederlanden fort und kam später auch nachHessen, wo sie den freiherrlichen Titel führte, in neuester Zeit abernur noch im weiblichen Stamme vorkam. Zu der hessischen Linie ge-hörte der 1836 verstorbene grossherzoglich hessische Generallieute-nant und Kriegsminister Georg Abraham Carl Freih. v. Falck. wel-cher sich 1828 mit der Ganerbentochter Wilhelmine Maria NatalieFreiin v. Günderrode vermählte und durch diese Vermählung Auf-nahme in die altadelige Ganerbschaft des Hauses Alten-Limpurg zuFrankfurt am M. fand. In den Niederlanden bedient sich die Fami-lie des freiherrlicken Titels nicht, wenn auch Anton Reinhart Falk,als derselbe sich mit einer Freiin v. Raisin vermählte, vom Könige Wil-helm II. der Niederlande diesen Titel angeboten erhielt.

Rietstap, Wappenregister. v. Hefner, Hess. Adel, Tab. 8 und S. 9. Knesclike, IV.S. 119 und 120.

Falke v. Lilicnstcin. Erbländ. -österr. Adelsstand. Diplom von1786 für Johann Gottlieb Falke, k. k. Hauptmann bei dem Invaliden-Institute zu Pettau in Steiermark, mit dem Prädicate: v. Lilienstein.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 280.

Falken, Falken-Plachecki, Plachetzki (in Blau ein von einem Pfeiledurchschossener, nach anderen Siegeln auf einem quergelegten Astesitzender, weisser Falke, welcher eine Taube geraubt hat). Ein inWestpreussen mit Bromke und Pniewno im Kr. Schwetz begütertesAdelsgeschlecht, aus welchem mehrere Sprossen in der k. preuss.Armee bis auf die neueste Zeit standen.

Frh. v. Ledebur , 1. S. 213 und III. S. 250.

Falkenau, v. und zu Falkenau aufFreyenwart, Freiherren. Reichs-freiherrustand. Diplom von 1733 für Wolf Martin Ehrmann v. u. zuFalkenau, k. k. Landrath und Landes-Vice-Dom in Oesterreich obder Enns. Weiteres s. S. 52 und 53: Ehrmanns, Ehrmanns v. u. zuFalckenau auf Freyenwörth, Freiherren.

Megerle v. Mühlfeld, S. 48.

Falkcnhcrg, auch Grafen (Schild von Silber und Roth in vierReihen, jede zu drei Feldern, geschacht). Schwedischer Grafenstaud.Diplom vom 7. Juni 1693 für Gabriel v. Falkenberg, k. schwed. Geh.-Rath u. Präsidenten des Hof-Gerichts zu Abo in Finnland. Schwe-disches Adclsgeschlecht, welches wahrscheinlich aus der märkischenAdelsfamilie dieses Namens, s. den nachstehenden Artikel, entspros-sen ist, u. zu welchem die GebrüderDietherich undMelchior v. F. ge-hörten. Ersterer, 1626 Hofmarschall des Königs Gustav Adolph inSchweden, starb 1630 als Commandant von Magdeburg und Letztererwar 1632 k. schwed. General - Commissar der Stifte Magdeburg undHalberstadt und des ganzen niedersächsischen Kreises. Nach

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