Gauhe soll schon Heinrich v. F., schwedischer Reichsrath, welcher1697 Präsident des Ober-Hofgerichts zu Stockholm war und 1710als Assessor des, in Abwesenheit des Königs angeordneten gros-sen Raths zu Stockholm starb, den Grafenstand in'die Familie ge-bracht haben.
Gauhe, II. S. 1451 — 1453; nach einem Manuscripte : Collect, genealog. und Pufendorff,Sclrwed. deutsche Kriegsgeschichte. — Frh. v. Ledebur, 1. S. 214 u. III. S. 250. — Schwed.VV.-B. Grafen, Tab. 4.
Falkenbei'g. (Schild mit Schildeshaupte. Im silbernen Schildes-haupte zwei nebejp einander stehende, goldene Kronen und Schild vonBlau und Silber in drei Reihen, jede zu fünf Feldern, geschacht).Altes, märkisches Adelsgeschlecht, dessen Name ein Sitz im Kr.Ober-Barnim erhielt. Dasselbe war in der Mark Brandenburg bereits 1336mit Zachow im Kr. Königsberg und 1337 mit Cladow im Kr. Lands-berg und Neuenburg im Kr. Soldin begütert, erwarb in der zweitenHälfte des 14. Jahrb., so wie in den folgenden Jahrhunderten meh-rere andere Güter, wurde auch in der Altmark ansässig und hattenoch 1809 Gethlingen im Kr. Osterburg und 1839 Striegleben im Kr.West-Priegnitz inne. Einzelne Sprossen dieses und der anderengleichnamigen Geschlechter anzugeben, stösst auf grosse Schwierig-keiten, da alle diese Familien früher mehrfach mit einander ver-wechselt worden sind. Bauer, Adressbuch der Rittergutsbesitzer inden preussischen Staaten, 1857, führt die Familie nicht mehr auf.
Freih. v. Ledebur , I. S. 213 und 214.
Falken Iterg, s. Gründern ann-Falkenberg, Grafen.
Falkenberg, s. Berg v. Falkenberg, Bd. I. S. 336.
Falkenbei'g, s. II e b o 1 d v. F a 1 k e n b e r g.
Falkenberg, s. Hund v. Falken her g.
Falkcubui'g. Altes, steiermärkischeS Adelsgeschlecht aus demgleichnamigen Schlosse im Ennsthale, welches von 1256—1277vorkam.
Zedier, IX. S. 135. — Schmutz, 1. S. 340.
Falkenbiirg, s. Foltaneck v. Falken bürg.
Falkenburg, s. B arfu s-Falken b urg, Bd. I. S. 198.
Falkeuhagcu, s. F a 1 k e n h a y 11, Freih. niul (irafen.
Falkenliagen. Ein im Havellande vorgekommenes Adelsgeschlecht,welches die Güter Falkenhagen und Ferbitz 1589 und noch 1676besass und auch Kuhweide und Schönermark in der Uckermark innehatte. Joachim und Dietrich v. Falkenhagen lebten 1589 auf Fal-kenliagen und Ferbitz.
N. Pr. A.-L. V. S. 152 : nach König's Sammlungen. — Freih. v. Ledebur, I. S. 214.
Falkenhauscn, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 12.März 1747 für Friedrich Carl und Eleonore v. Falkenhausen. Die-selben waren natürliche Kinder des 1757 verstorbenen MarkgrafenCarl Wilhelm Friedrich zu Anspach-Bayreuth. — Freiherr FriedrichCarl, gest. 1796, war markgr. brandenburg.-anspachscher Geh.-Rathund ein Sohn desselben, Freih. Carl Friedrich Wilhelm Philipp, starb1835 als k. preuss. w. Geh.-Rath und Ober-Landesgerichts-Präsident