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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Falckenberg, Falkeubcrg (in Blau auf einem goldenen Berge einFalke von natürlicher Farbe). Scklesisches, wie das Wappen ergieb't,von der im vorstehenden Artikel besprochenen Familie ganz ver-schiedenes Adelsgeschlecht, welches Sinapius unter dem Namen:Falkenberger a. d. Hause Lamirsch aufführt. Her genannte Schrift-steller hat diese Angabe u. das Wappen einem Manuscripte der Fa-milie entnommen.

Sinapius, I. S. 353. v. Meding, I. S. 153.

Falckenberg, Falkeubcrg, Herren. (Schild der Länge nach getheilt:rechts Roth, ohne Bild, links von Gold und Schwarz schräg geschacht).Hie Herren u.Freien v. Falkenberg, nach alter-Schreibart: Valchen-berg und Yalckheuberg, Barones et Ministeriales, waren eins der älte-sten Herrenstandsgeschlechter in Niederösterreich, welches schonunter den ersten Herzogen Babenbergischen Stammes bekannt warund welches das Erbschenken- und Marschall-Amt von Niederöster-reich besass. Das gleichnamige Stammschloss soll zwischen Zwetl u.dem grossen Arbeser Walde ostwärts gestanden haben. Urkundlichkommt zuerst Rapoto de Valchenberch 1195 vor und Rapoto V., derJüngere, Iiadmars einziger Sohn aus der Ehe mit Agnes von Sunn-berg, welcher zwischen 1350 und 1357 starb, schloss den Stamm. Dieansehnlichen Herrschaften und Schlösser des Stammes kamen an Ul-rich und Eberhard Herren von Capell und Friedrich und HeinrichHerren von Walsee, als von Seite ihrer Grossmutter und Mutter derv. Falkenberg nächste Anverwandte.

Fugger, Ehrenspiegel des Hauses Oesterreich, II. Buch, S. 171 ("das der Familie beige-legte Wappen: in Silber auf einem schwarzen Dreihügel drei Falken gehörte der Familienicht. Wissgrill, III. S. 410.

Falckenberg, Falkeubcrg (Schild geviert: 1 und 4 dr&i «Käfer und2 und 3 zwei Pfähle). Cülnisches Patriciergeschleeht, welches 1611in Cöln den Hof Mecklinhofen besass und in dessen Hand 1703 dasGut Schornstein war.

Fahne , I. S. 97. Frli. v. Ledebur, I. S. 213.

Falckciistein,Vogel v. Falckcnstciii (Schild geviert, mitMittelscbilde.Im silbernen Mittelschilde ein geharnischter Mann mit gezücktemSchwerte. 1 und 4 in Schwarz ein goldener Löwe und 2 und 3 inSilberein, einen Lorbeerzweig haltender Falke über Felsen). Böh-mischer Adelsstand. Diplom aus der ersten Hälfte des 18. Jahrh.Die Familie besass 1716 Starrwitz im Kr. Grottkau und noch 1770Ober-Kunzendorf im Kr. Münsterberg.

Frh. v. Ledebur , I. S. 213.

Fallieren, Faldcru, Feldern. Böhmischer Ritterstand. Diplom vom4. Jan. 1730 für Johann Franz Faidern, k. k. Kammerräth. DieNachkommen desselben besassen die Güter Woitsdorf, Langendorf u.Ulbersdorf im Kr. Poln.-Wartenberg etc. Noch im Anfange des 19.Jahrh. waren Beatenhoff im Kr. Gross-Strelitz so wie Seichwitz undUschütz im Kr. Rosenberg in der Hand der Familie. Zwei Sprossendes Stammes standen 1839 in der k. preuss. Armee und 1851 warein v. Falderen Premier-Lieutenant im 27. Inf.-Reg. und Adjutantbei der 12. Landwehr-Brigade.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 138: v. Feldern. N. Pr. A.-L. II. S. 163: v. Fel-dern u. V. S. 152: v. Faidern. Frh. v. Ledebur, I. S. 213.