— 193 —
Das Geschlecht blühte in der Mark Brandenburg ins 18. Jahrhunderthinein und noch 1734 war Satzker im Kr. Ost-Havelland in seinerHand. Nach dieser Zeit erlosch dasselbe.
Knauth , N. 5U5. — Micrael, S. 483. — Gauhe , I. S. 515 u. 516. — Freih. v. Ledebur, I.S. 213 ii. III. S. 250. Siebmacher, I1L 159. — v. Meding, I. S. 152. — Pommernscli. W.-B.II. Tab. 9. —
Falcke, vom Falckcn (in Silber drei, 2 und 1, runde hölzerne, auf-gerichtete, rothe Hammer). Altes hessisches Adelsgeschlecht, wel-ches im 17. Jahrhundert erloschen ist.
Siebmacher, I. 143: vom Falcken, Hessisch. — v. Meding, I. S. 151 und 152.
Falcke, Freiherr (in Silber ein rechtssehender, rother Falke aufeinem etwas schritgrechts gelegten, belaubten Aste von natürlicherFarbe). Freiherrnstand des Königr. Hannover. Diplom von 1832 fürGeorg Friedrich Falcke, k. hannov. Geh. Cabinetsrath und zwar inBetracht der nützlichen u. mannigfaltigen Dienste, welche derselbedem königlichen Hause und dem Lande eine Reihe von Jahren hin-durch geleistet. Das ausgefertigte Diplom ist in Hannover 25. Mai1832 amtlich bekannt gemacht worden. Der Diploms-Empfänger istvor mehreren Jahren, ohne männliche Nachkommen zu hinterlassen,gestorben.
Hannov. Anzeig. 1S42. Nr. 42. S. 1088. — Freih. v. d. Knesebeck , S. 128. — W.-B. desKgr. Hannover, B. 11 und S. 6. — Kneschke, I. S. 146.
Falckenberg, Falkcnberg (in Silber zwei mit den Ringen unten, mit
den Kämmen aber oben und von einander gekehrte schwarze Schlüs-sel). Altes, nach Einigen aus dem Rheinlande stammendes, hessischesund westphälisches Adelsgeschlecht, aus welchem Hermannus et Con-radus fratres de Iluxaria 1323 mit den Falckenbergschen Schlüsselnsiegelten. .— Das gleichnamige Stammhaus der Familie in Hessenstand derselben schon 1272 und noch 1618 zu und in Wcstphalensass das Geschlecht bereits 1323, hatte auch Herstelle im Kr. Höxternoch 1760 inne. Später ist wohl der Stamm ausgegangen.
Letzner , Corbeysche Chronik, S. 98. b. — Rommel, Hessische Geschichte, TT. 228. —Fahne, II. S. 217. — Freih. v. Ledebur, I. S. 214. — Siebmacher, I. 134: v. Falckenberg zuFalckenborg, Hessisch und 182: v. Falckenberg, Braunschweigisch. — v. Meding, I. S. 15 2und 153.
Falckenberg, Fnlkenberg (in Schwarz ein weiss bedeckter, länglichviereckiger, und nach der Länge des Schildes gesetzter Tisch, mitgoldenem Tischgestelle. Das Tischtuch hängt etwas über und aufdem Tische stehen an der Seite die Länge herab vier, also überhaupt8 silberne Teller). Altes, schlesisehes Adelsgeschlecht, aus welchemConrad v. Falckenberg schon 1290 als herz. Rath zu Jauer vorkommt.Hedwig v. F. war 1413 Aebtissin des St. Clara-Klosters in Breslauund Christoph v. F. 1520 fiirstl. Rath zu Teschen. Caspar, Herr aufNetsche, herz. Rath und Landrichter zu Oels, starb 1611 und Hans,Herr auf Neglitz, Raake, Netsche etc. Landesältester des Fürsten-thums Oels, 1676. — Georg Friedrich, dessen Vater verrätherischerWeise 1645 erschossen worden war, starb 1713 und Friedrich Ferdi-nand v. F. lebte noch 1730 auf seinem Rittersitze Schierau im Gold-bergischen. Später ist der Stamm erloschen.
Sinapius, I. S. 352. — Gauhe, I. S. 517. — Frh. v. Ledebur, I. S. 214. — SiebmacherII. 48, — v. Meding , I. S. 153.
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. III, 13