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in der Rechten einen grünen Kranz und in der Linken einen golde-nen Aesculapstab emporhält). Reichsadelsstand. Diplom vom 4. Sept.1731 für Andreas Gottlieb Fabricius , kaiserl. Reichshofraths-Agen-ten in Wien, unter Umänderung des Namens Fabricius in: Fabrice.— Das hier in Rede stehende Geschlecht ist von der im vorstehen-den Artikel besprochenen Familie v. Fabrice wohl zu unterscheiden,wenn sich auch durch den, einen Stein haltenden Kranich in denWappen beider Familien (wahrscheinlich des durch Wäppenbrief er-langten Schildesbildes des Stammes Fabricius) annehmen liesse, dassin früherer Zeit Beide mit einander im Zusammenhange gestandenhätten..— Die, das in diesem Artikel beschriebene Wappen führendeFamilie v. Fabrice, gehört zu'dem Adel des Kgr. Bayern und nach v.Lang wurde in die Adelsmatrikel dieses Königreichs der Enkel desDiploms-Empfängers: Christian Erich v. Fabrice, geb. 1773, k. bayer.Landes-Gerichts-Arzt zu Altorf, eingetragen. — Dafür, dass die in.der Preussischen Rheinprovinz blühende Familie v. Fabricius, s. denbetreffenden Artikel, zu den Nachkommen des oben genannten An-dreas Gottlieb Fabricius, oder zu einer der beiden erwähnten Fami-lien v. Fabrice gehöre, spricht die Heraldik durchaus nicht und inBezug auf Unterscheidung gleichnamiger Familie ist u. bleibt dersel-ben doch die erste Stimme.
v. Lang, S. 330 u. 331. — Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 2S0. — W.-B. d. Kgr. Bay-ern, V. 32. — v. JTefner , bayer. Adel, Tab. 80 u. S. 76. — Kneschke, IV. S. 117.
Fabrici r. Clessheim, s. Clessheim, Fabrici v. C1 essheim, etc.,Bd. II. S. 288.
Fabrici v. Lauenburg, s. Fabricius v. Levenburg,
Fabrici r. Vcstcrstctten, s. Fabrice, S. 186. — Das Prädi-cat: v. Westerstetten ist der Familie in Siebmachers W.-B. V. 21.beigelegt.
Fabricius (Schild geviert: 1 u. 4 in Roth ein schwarzer Ambosund 2 und 3 in Silber ein aus dem äussern Schildesrande hervorkom-mender, schwarz gekleideter und golden aufgeschlagener Arm in derFaust mit einem eisernen Hammer an goldenem Stiele). Kurpfälz-ischer Adelsstand. Diplom vom 11. März 1774. — Die Familie wurdein der Person der Frau Anna Maria Ernestina v. Fabricius, laut Ein-gabe d. d. Rothe-Erde bei Aachen, 24. Juni 1829, der Adelsmatri-kel der Preuss. Rheinprovinz untej* Nr. 106 der Classe der Edelleuteeinverleibt. — Das Gut Rothe-Erde besass 1836 Caspar LudwigFranz v. Fabricius. — Die Angabe Einiger, dass dieses Geschlechtmit den Familien v. Fahrice im Zusammenhange stehe, ist schon inFolge der Verschiedenheit der Wappen unrichtig.
Frh. v. Ledebur , I. S. 212 u. III. S. 250. — W.-B. der Preuss. Rheinprovinz. I. Tab. 35,Nr. 69 u. S. 35 u. 36. — Kneschke , II. S. 148, am Schlüsse des Artikels: v. Fabrice.
Fabricius v. Ilubcnfail. Reichsadelsstand. Erneuerungs-Diplomvon 1618 für Philipp Fabricius, Geh.-Secretair der Statthalterei zuPrag, mit dem Prädicate: v. Hohenfal]. Derselbe, — ein Enkel deszu seiner Zeit sehr bekannten Dichters und Philologen Georg Fabri-cius, Rectors zu Meissen, welcher kurz vor seinem 1571 erfolgten