Tode den Reichsadel erhalten hatte — wurde den 23. Mai 1618 mitden kaiserlichen Statthaltern Slawata und Martinicz von den böh-mischen Ständen, als dieselben über Aufrechterhaltung des vom K. Ru-dolph 1609 ertheilten Majestätsbriefes keine bestimmte Erklärungerhielten, auf dem Prager Schlosse zum Fenster hinausgeworfen, bliebaber am Leben; — Die. Erneuerung des Adelsstandes erfolgte mitVerleihung ansehnlicher Güter.
Handschrift!. Notiz. — Jocher, Comp. Gelehrten-Lexic. 2. Ausg. S. 917 u. 918.— Zedier,IV. S. 39.
l'abrkiiis v. Lcvenburg, Fabrici v. Lauenburg, Fabricius v. Leyenhurg
(Schild der Länge nach getheilt: rechts in Gold ein rothes Anker-kreuz und links in Blau ein rother Krebs). Böhmischer Adels - undRitterstand. Adclsdiplom vom 29. Dec. 1654 für Georg Fabrici, mitdem Prädicate: v. Lauenburg und Ritterstandsdiplom vom 19 Mai1674 für Valerian Fabricius, mit dem Prädicate: v. Levenburg.Beide geborten einem Stamm an und zu demselben ist, nach Freih. v.Ledebur, wohl der aus Schlesien stammende Officier v. Fabricy -zuzählen, welcher 1763 in k. preuss. Diensten, zuletzt im Regiment v.Quadt, stand u. noch zwei Brüder in der Armee hatte.
V. Hellbach , I. S. 347. — Frh. v' Ledebur, I, S. 212 u. III. S. 250.
Fabris auf Mayerhofen. Kurbayer. Adelsstand. Diplom v. 22. März1782 für den kurpfälz. Forstmeister des Amtes Painten Anton Wil-helm Fabris. Derselbe, ein Sohn des Neuburgischen Regierungs-Raths und Conferenz-Secretairs Fabris, stammte aus einem ursprüng-lich venetianisclien Geschlechte. Der Stamm wurde fortgesetzt unddrei Söhne desselben, die Gebrüder Bernard August v. F., geb. 1775,k. bayer. Landgerichts-Actuar zu Landau, Johann v. F., geb. 1776,k.bayer. Lieutenant und Franz Anton, geb. 1777, k. bayer Revierfür-ster zu Tapfheim, in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.
v. Lang, S. 331. — W.-B. d. Kgr. Bayern, V. 33i — v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 85 u.S. 76. — Kneschke, IV. S. 118.
Fahritius v. Tengnagcl (Schild geviert mit Mittelschilde. Im gol-denen Mittelschilde zwei mit Hämmern auf einen Ambos schlagendeArme. 1 in Blau drei, 2 u. 1, halbe Monde; 2 in Gold ein schwarzesKreuz; 3 in Gold drei, 1 u. 2., silberne Lilien und 4 in Blau ein gol-denes Andreaskreuz, begleitet von vier silbernen Hufeisen). Gel-dernsches Adelsgeschlecht, aus welchem Julius F. v. T., Componist,gest. 1852, längere Zeit in Berlin lebte. Die Gemahlin desselben,Ida Pfand, starb 1853.
Freih. v. Ledebur, I. S. 212.
Faby, Edle. Erbländ.-Österreich. Adelsstand. Diplom von 1790für Joseph Ignaz Faby, Niederösterr. Appellations-Rath, mit demPrädicate: Edler v.
Megerle v. Mühlfelde, Ergänz.-Bd. S 280.
Fachbuch v. Lümbach. Erbländ.-Österreich. Adelsstand. Diplomvon 1821 für Joseph Fachbach, k. k. Hauptmann, mit dem Prädicate:v. Lohnbach.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 280.
Fachner v. Fraustein, Edle-und Ritter, Reichs- und böhmischer