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Preussen gekommenes Adelsgeschlecht, aus welchem 1854 f ein SprosseReferendar zu Breslau war.
Frh. v. Ledebur, III. S. 250.
Faborn, Edle und Hilter. Reichsritterstand. Diplom von 1715für Joseph Edlen v. Faborn, k. k. Hofquartiermeister.
Faborn, s. Faher v.- Faborn, S. 184.
Fabrice ( Schild quergetheilt: oben in Silber ein rechtsgekehrterKranich, welcher in der rechten Kralle eine weisse Kugel hält undoben von zwei sechsstrahligen, goldenen Sternen, einem rechts undden anderen links, beseitet ist; unten in Roth ein quergelegterStengel, aus welchem links unten ein Stiel nach rechts und oben mitzwei grünen Blättern und Oben mit einer weissen sechsblättrigenBlume treibt). Reichsadelsstand. Diplom vom 19. Nov. 1644 für dieSöhne und Enkel des Gräflich Isenburgschen Raths Weipart Fabri-cius: p. Philipp Ludwig Fabricius, Fürstlieh-Hessen-DarmstädtschenGeh.-Rath u. Canzler, D. Esaias F., ebenfalls Fürstlich-IIessen-Darm-städtscher Geh.-Rath und Yice-Canzler, Jacob F., F. Hess.-Darmst.Kämmerer und die Söhne des verstorbenen D. Philipp Conrad F.:Jacob und Johann Richard F. — Die Familie schrieb sich später: v.Fabrice und verbreitete sich aus Hessen nach Hannover, so wie nachMeklenburg. In Hannover, wo ein Sohn des D. Philipp Ludwig v.Fabricius: Weipart Ludewig v. F., Geh.-Rath u. Präsident des Ober-Appellationsgerichts zu Zelle war, ist die Familie später wieder aus-gegangen. Von Weipart Ludwig's Söhnen, die sieht mehr wie derVater: Fabricius, sondern v. Fabrice schrieben, war der Eine, JohannLudwig, Hannov. Geh.-Rath und der Andere, Ernst Friedrich Han-nov. Kammerherr. Letzterer stand bei dem Kurfürsten Georg, demersten Könige von England, in grosser Gunst und der König starbauch in seinen Armen. Später war derselbe Land-Drost. In Meklen-burg wurde 1801 für August Georg Maximilian v. Fabrice, Drostenund Herrn auf Roggendorf, die Indigenats-Rechte von der eingebore-nen meklenburgischen Ritterschaft anerkannt. Aus Meklenburg istspäter die Familie nach Sachsen gekommen und Glieder derselbensind in k. sächs. Militairdiensten zu grossen Ehrenstellen gelangt.—.Friedrich v. Fabrice, geb. 1786 zu Roggendorf im Meklenburgischen,trat 1804 in kursächs. Dienste, wurde 1832 Generalmajor und warKönigl. Generaladjutant und Oberstallmeister; Oswald v. F., k. sächs.Oberlieutenant in der A., ist k. sächs. Kammerherr und Georg Frie-drich Alfred v. Fabrice, k. sächs. Major, ist Souschef im k. sächs.Generalstabe.
v. Be/p', Res. Meklenb. S. 1680. — Hunecke , biograph. Skizzen, S. 14 u. 15. — Frh. v.d. Knesebeck, S. 127 u. 128. —? Dresdner Calender z. Gebr. f. die Residenz, 1847, S. 158 u.1848. S. 157.— Frh. v. Ledebur , I. S. 212 u. III. S: 250. — Siebmacher, V. 21. Die Fabrieiiv. Westerstetten. — Meklenb. W.-B. Tab. 15, Nr. 54. und S. 11 und 21. — Kneschke, II. S.147 und 148. — v. Ilefner, meklenb. Adel, S. 8. — Masch, Meklenb. Adel etc. S. 15.
Fahrice ( Schild geviert: 1 und 4 in Blau auf einem goldenenDreiberge ein rechts gekehrter Kranich, welcher in der aufgehobenenrechten Kralle einen Stein hält; 2 und 3 in Roth ein aufwachsender,vorwärtssehender, gekrönter Mann in blauer Kleidung etc., welcher