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einen Adelsbrief und eine Verbesserung des durch kaiserlichen Wap-penbrief früher erlangten Wappens mit einem zweiten Ilelme erhielt.Später kommt das Geschlecht mit dem freiherrlichen Charakter vor.
v. Hefner, tiroler Adel, Tab. 6. S. 5.
Eyss, Freiherren (Schild schräg geviert, mit Mittelschilde. Imsilbernen Mittelschilde drei schräglinke, rothe Balken. 1 und 4, obenund unten, in Gold ein rechtssehender, auf einer rothen Rose sitzen-der, blauer Eisvogel und 2 und 3, rechts und links, in Silber zweirothe Querbalken) Reichsfreiherrnstand. Diplom von 1782 für denkurtrierschcn Geh.-Rath und Canzlei-Director v. Eyss. Derselbestammte aus einer alten Patricierfamilie der.ehemaligen ReichsstadtAachen und das Geschlecht wurde in der Person der Elisabeth Frei-frau v. Eyss, geb. Freiin v. Wetzel, genannt Carben, laut Eingabe d.d. Horchheim, 23. Januar 1830, unter Nr. 93 der Freiherrnclasse, indie Adelsmätrikel der Preussischen Rheinprovinz eingetragen. Das-selbe steht, dem Wappen nach, mit dem im nachstehenden Artikel er-wähnten Adelsgesclilechte in keiner Verbindung. Nach dem N. Pr.Adels - Lexicon lebte 1839 Joseph Freik. v. E. zu Ehrenbreitsteinbei Coblenz und Johann Baptist Freih. v. E. zu Horchheim bei Cob-lenz. — Zweige der Familie kommen auch in Wiesbaden und Weil-burg vor.
N. Pr. A.-L. II S. 151 und V. S. 150. — Freih. v. Ledebur, I. S. 211. — W.-B. derPreuss. Rheinprov. I. Tab. 35 Nr. 68 und S. 3.4 und 35. — Kneschke, II. S. 146 u. 147. —v. Hefner, preuss. Adel, Tab. 51 u. S. 42 und nassauscher Adel, Tab. 6 u. S. 6.
Eyss, Eis, genannt Itcusilalil (Schild geviert: 1 und 4 in Roth eindas ganze Schild durchziehendes, silbernes Kreuz und 2 und 3 eben-falls in Roth ein schrägrechter, goldener Balken, oben und unten jevon sechs goldenen Schindeln begleitet, oben 3, 2 und 1 und unten 12 und 3). Altes, früher zu der Niederrheinischen Ritterschaft gehören-des, namentlich im Herzogthum Limburg begütertes Adelsgeschlechtaus dem gleichnamigen Stammhause unweit Limburg, in dessen Näheauch das, schon 1333 der Familie zustehende Gut BeuSdahl liegt. Zudiesen Besitzungen kamen später andere und noch 1780 besass dasGeschlecht im Kr. Lechenich das Gut Vernich. Im Wappenbuche derPreussischen Rheinprovinz ist die Familie unter dem nicht imniatri-kulirten Adel genannt und nach Allem ausgggangen. Dass dieselbenicht mit den Freiherren v. Eyss zu verweclu&ln ist, wurde oben an-gegeben.
Fahne, I. S 98. u. II. S. 217. — Freih. v. Ledebur, I, S. 211. — Robens, niederrhein.Adel,I. S. 206—209. — W.-B. d. Preuss. Rheinprov. II. Tab. 18 Nr. 35 und S. 133.
Eyselt, s. Klim'pely, Edle.
Eyscnberg, s. Nettolizky v. Eysenberg, Freiherren.
Eysenhardt, s. Eisenhart, S. 73.
Eysenhafeii, s. Eisenhofen, S. 74.
Eysenmayer, s. Eisenmayer, S. 74.
Eysersdorff, s. Eisersdorf, Eissersdorf, S. 76.
Eysack, s. Eisack, S. 70 u. 71.