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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Caspar, gest. 1573 und Nicolaus, gest. 1596, welche sämmtlich alsJuristen in Ingolstadt bedienstet, waren. Von Letzterem stammtenvier Söhne: Ferdinand, Hauptmann zu Neumark in der Ober-Pfalz;Nicol, welcher Responsa Juris herausgegeben, Albert, zuerst Profes-sor zu Ingolstadt, später Gräflich Ilohenzollernscher und zuletzt Ab-tei Weingartenscher Ca'nzier und Wilhelm, gest. 159Ö als Fürstl.Bayer. Rath. Der Stamm wurde fortgesetzt und noch 1712 lebteFranz Sigmund Ferdinand Freih. v. Everhard und Mittelberg, Herrzu Lichtenhaag, bischöfl. Freising. Geh. Rath und Administrator derGrafschaft Engersdorff.

Gauhe, I. S. 510 u. 511 nach Bucelini, II. Siebmacher, IV.

Emmes, Armiss, Erinis. Ein in Liefland seit dem 15. Jahrh. be-gütertes Adelsgeschlecht, wahrscheinlich sächsischen Ursprungs.

Hupel, Materialien zu einer liefländ. Adelsgeseh., 1788 S. 95 98, v. Firks , über denUrsprung des Adels in den Ostseeprovinzen, S. 161.

Eyershausen. Ein früher auf dem Eichsfelde angesessen gewese-nes, längst erloschenes Adelsgeschlecht.

v. He IIb ach , I. S. 344 nach Wolff, Eichsfeldisches Urkundenbuch, S. 12.

Eyvesuni. Altes, ostfriesisches Adelsgeschlecht, welches v. Ilatt-stein im grossen Specialregister fälschlich nach Thüringen versetzthat. Onno v. Ewesum gehörte schon 1428 zu dem Ostfriesischen Adel.

v. Meiling , II. S. 1G2164.

Ewich (in Roth ein silbernes Eichenblatt). Clevesches Adelsge-schlecht, aus welohem Gerhard v. E., ein Sohn des Salzfactors imCleveschen v. Ewich, 1787 Cammerarius in Schermbeck war.

Fahne, II. S. 40. Frh. v. Ledebur, 1. S. 210.

Ewig (im Schilde ein Querbalken und über demselben zwei nebeneinander stehende Mühleisen). Cölnisches, wie das Wappen ergiebt,von der Familie v. Ewich verschiedenes Adelsgeschlecht, welches1661 das Jülichsche Lehn Graitbroich besass.

Fahne, I. Tab. II. Nr. 66. Frh. v. Ledebur, I. S. 210.

Erdorf (in Roth drei schrägrechts übereinander gestellte silberne,golden besaamte Rosen). Altes, fränkisches Adelsgeschlecht, welchesaus der Mark Brandenburg stammen soll und nicht mit der thüringi-schen Familie v. Etzdorf zu verwechseln ist. Schon im 14. Jahrh.kommt Heinrich Schenk v. Exdorf vor, doch wird bei späteren Spros-sen des Stammes das Schenkenamt nicht mehr erwähnt. Ritterbür-tige Ahnen des. Geschlechts hat Biedermann Mehrere aufgeführt.

Schannat, S. 75. v. Hattstein, III. S. 174. Biedermann, Clinton Gebürg, Tab. 145,-281, 305 u. 311; Canton Ottenwald, Tab. 232; Rhön-Werra, Tab. 398 ; Baunach Tab. 21 undVogtland. Tab. 215. Salver, S. 257. Siebmacher , V. 88. v. Meding , I. S. 151 undII. S. 739. Tyroff, I. S. 135 u. Siebenhees, I. i>. 355 u. 356.

Exenbeckb, Occhscnbcckli. Ein in Niederösterreich von 15241551vorgekommenes und dann bald erloschenes Adelsgeschlecht.

Wissgrill, II. S. 464.

Exncr. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1797 für An-ton CarlExner, jubilirten Jnspectorats-Oberamts-Beisitzer, Obergold-einlöser und Bergwerks-Haupt-Casseu-Einnehmer zu Zalathna.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S, 279.