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Grupen, Johann, Ludolf und Dietrich, alle drei Ritter E., 1292 ineiner Urkunde des Klosters Marienrode vorkommen und Hugo, Rit-ter, und Johannes, die Escherte genannt, auf Escher-Camp 1314 ur-kundlich auftreten, auch wird von Lauenstein Basilius v. Escherde1249 und Hatto v. Escherte 1393 unter den Domherren zu Ilildes-heim aufgeführt. — Der Stamm ist 1439 mit Hartwich v. E. erloschenund die Güter kamen an die v. Bortfeld und v. Ilanensee.
Grupen , Antiquit. Hannov., T. S. 59 u. 83. — Lauenstein , Historia Hildesiens. T. 8. 229u. 231. — Muss/uird, S. 228. — Gauhe, II. S. 261. — Zedier, VIII. S. 1867. — Spangen-berg, Vaterland. Ma^az. III. S. 327.
Kseherich, Freiherren. (Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein vonGold und Blau in zwei Reihen, jede zu fünf Feldern, geschachterSchildesfuss, auf welchem ein gekrönter, goldener Löwe einwärtsspringt und 2 und 3 in Roth ein wellenweise gezogener, silbernerQuerbalken, hinter welchem zwei Lilienstengel im Kreuz liegen).Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom 26. Jan. 1790 fürAdam Franz v. Escherich, Herrn auf Tuczag, Budislau und Zalschyin Böhmen, k. k. Appellationsrath (und später Landrechts-Präsidentenzu Prag). Derselbe stammte aus einem Österreich. Adelsgeschlechte,welches von Einigen für einen Zweig der alten schweizerischen Adels-familie Escher v. Luchs gehalten wird, doch sprechen für diese An-nahme die Wappen beider Familien, s. oben und den Artikel: Eschervom Luchs, S. 156 eben nicht, doch behaupten Einige, dassderLöweim Wappen dadurch entstanden sei, dass man einen Luchs in einenLöwen verwandelt habe. — Werner Escherich, nach den eben ge-nannten Einigen, ein Urenkel des Niclas Es.cher, welcher, aus demschweizerischen, sich in viele Aeste und Zweige geschiedenen und inentfernte Länder gekommenen Adelsgeschlechte dieses Namens stam-mend, sich mit einer Grätin v. Biniagen vermählte und durch dieselbedie gleichnamige Herrschaft im Elsass an sich brachte, war Vogt desKlosterhauses zu Ursperg und erhielt 27. Juni 1643 eine kaiserlicheBestätigung seines altadeligen Standes und Herkommens. Der Enkeldesselben, Anton v. Escherich, diente dem Erzhause Oesterreich inden ungarischen und JJeichskriegen und blieb 1687 als k. k. Majorvor Landau, nachdem er in der Ehe mit Amalia v. Irmtraud denStamm fortgesetzt hatte. Ein Enkel des Letzteren, Georg Lorenzv. E., früher k. k. Lieutenant, später Fürstl. Schwarzenberg. Haupt-mann der HerrschaftKrumau in Böhmen, erlangte als solcher 18. Oct.1743 den böhmischen Ritterstand und das Incolat und aus seiner Ehemit Maria Josepha Catharina Marchesa Alvarez de Toledo stammteder obengenannte Freiherr Adam Franz, welcher 1814 starb Sid mitElisabeth Ludmilla Günther v. Sternegg vermählt war. Aus dieserEhe entspross Freih. Georg, gest. 1846, k. k. Kämm., Gubernialrathund Kreishauptmann zu Tarnow in Galizien, verm. mit Eveline v. Ab-dank-Melbechowska, geb. 1784 und von demselben stammen vierSöhne: Freih. Severin, geb. 1804, (1857) k. k. Raths-Secretair desobersten Gerichts- und Cassationshofes zu Wien ; Freih. Alfred, geb.1806; Freih. Oscar, geb. 1814, Concipist der k. k. Landes-Finanz-Direction zu Lemberg und Freih. Hermann, geb. 1815, k. k. Kam-