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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Gerichts-Präsidenten zu Innsbruck mit demPrädicate: v. Eschenburg,und Freiherrn-Riplom vom 14. Dec. 1836 für denselben, mit Auf-nahme in die Landmannschaft der gefürsteten Grafschaft Tirol undVorarlberg. Der Diploms-Empfänger stammte aus dem Vintschgau .Und starb 1841 zu Verona als Präsident des lombardisch-venetiani-schen Senats der obersten Justizstelle. Aus seiner zweiten Ehe mitTherese Edlen v. Rotterheim stammt Freih. Heinrich Clemens Carl,geb. 1818, tirolischer Landstand und k. k. Landesgerichts-Rath,verm. 1852 mit Therese Dumreicher Edlen v. Oesterreicher, geb.1827. Die Kinder desselben sind zwei Töchter, Helene, geb. 1854und Marianne, geb. 1856 und ein Sohn, Carl, geb. 1857. DieSchwester des Freih. Heinrich Clemens Carl, Antonia, gdb. 1820, ver-mählte sich 1847 mit Fortunate Bevilacqua, Grosshandlungs-Associczu Verona.

Megerle v. Mühlfeld, S. 138. Geueal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1S55 S. 149 u. 150u. 1S59, S. 176 n. 177. W. B. d. österr. Monarch. XV. 38. Knqschke, II. S. 137 li. 138.

Escher, Escher vom (»las, Escher v. der Linth (im blauen, mit einembesternten, goldenen Rande eingefassten Schilde ein freistehendesweisses Trinkglas und über demselben ein sechsstrahliger, goldenerStern). Altes, schweizerisches, seit 1385 mit dem Züricher Bürger-rechte versehenes Adelsgeschlecht. Dasselbe stammt aus dem Städt-chen Kaiserstuhl und die Sprossen desselben gehörten zu den adeli-gen Dienst- und Lebnieuten der Grafen v. Kyburg, Ilabsburg, Impfenund der Freiherren v. Regensberg. Jacob Aischere lebte 1190 alsadeliger Dienstmann der Grafen v. Ilabsburg. Rudolph Escher,Bürgermeister in Zürich, erhielt 15. Nov. 1491 einen KaiserlichenAdelsbestätigungs-lirief, mit Wappenvermehrung: den angegebenengoldenen Rand mit Sternen. Zu diesem Stamme gehörte der hoch-verdiente Erbauer der beiden Linthcanäle (angefangen 1804 und voll-endet 1822): Johann Conrad Escher, gest. 9. März 1823. Nachseinem Tode wurde nach dem Beschlüsse der Tagesatzung "seinenNachkommen der Beiname: v. d. Linth beigelegt.

Handschriftl. Notiz! Siebmacher , I. 199: Die Escher v. Glas, »Schweizerisch. Zü-richer Wappenbuch, 1857 Nr. 97 u. 98.

Escher, Escher vom luchs. (Schild schrägrechts getheilt: rechts,unten, Gold ohne Bild, links, oben, in Roth ein auf der Tlieilungslinienach oben schreitender Luchs). Schweizerisches Adelsgeschlecht undein Zweig der alten Escher vom Glas, welcher sich 1433 von demHauptstamme absonderte. Im genannten Jahre wurde nämlich Gott-fried Escher. geb. 1400, Zürichscher Gesandter am Iv. K. Hofe, vomK. Sigmund zum Ritter geschlagen und erhielt das beschriebene Wap-pen, welches seine Nachkommen, die in zwei Linien: Escher vomLuchs und Escher v. Berg (Beiname von einer Besitzung) fortgeblühthaben, führen. Die Familie gehört auch zu dem Berner Adels-hause Distelzwang.

Handschriftl. Notiz. Siebmacher , I. 198: Die Escher v. Luchs, Schweizerisch. Zii-_richer W.-ß. s. oben u. Berner W.-B. von 1829.

Escherde, Escherte, Eschede. Altes braunschweigisches undbraunschweig-lüneburgisches Adelsgeschlecht, aus welchem, nach