merer und Oberst in d. A., verm. 1855 mit Maria Freiin v. Heunet,geb. 1828.
Megerle v. Mühlfeld, S! 48.— Geneal. Taschonbuch der frejh. Häuser, 1849 S. 117—119 u.1357 S." 178. — Suppl. zu Siebm. VV.-B. VII. 17: Ritter v. E. (bei der Ueberschril't ist eineVerwechselung mit Sehlutitzky erfolgt). — Tyroff , II. 290. — W.-B. der Oesterr. Monarch. X.45. — Kneschke, II. S. 138 u. 139.
Eschstrutli. Keichsadelsstand. Diplom v. 1773 für Johann Esch-strutli und von 1776 für Jobann Adolph E., hessischen Obersten.
v. Hefner, Tab. 7 und S. 8.
Eschwege. Altes, hessisches und fränkisches Adelsgeschlecht,welches sonst auch Aschinwege, Eschinwege und Eschwe geschriebenwurde und aus welchem Hans und Orban v. Aschinwege 1425 urkund-lich auftreten. — Ob die Familie mit der hessischen Kreis- undAmtsstadt Eschwege an der Werra in Verbindung gestanden und dieBurgmannschaft dieser Stadt besessen habe, ist genau nicht bekannt,wohl aber dass schon zeitig dieselbe an der Werra, namentlich mitAue, Reichenbach etc. begütert war und auch in Thüringen das GutKammerforst etc. erwarb. Früher war das Geschlecht auch in dergefürsteten Grafschaft Ilenneberg mit Rossdorf angesessen und Mül-ler führt in den Annäl. Saxon. an, dass Gurt v. Eschwege 1584 bei denExequien des letzten Fürsten Georg Ernst zu Henneberg das Henne-bergische Wappen getragen habe. Die Familie hat fortgeblüht, istin Hessen ansehnlich begütert und besitzt auch Lehne im Kgr. Han-nover. — Rudolph Friedrich Carl v. E. wurde 1848 Lieutenant inder k. lianuov. Garde du Corps.
v. Gleichenstein, Nr. 24. — Schannat, S. 75. — Gauhe, II. S. 261 und 262.— Zedier. VIII.S. 1869. — Rommel, Geschichte, von Hessen I. Anmerk. S, 227 u. IV. Anmerk. S. 494. —Freih. v. d. Knesebeck ,' S. 126. — Siebmacher, I. 138 : v. E. Hessisch. — v. Meding, II. S..161 u. 162. — W. B. d. sächs. Staaten, VII. 35. — v. Hefner, Hessischer Adel, Tab. 7 u. S. 8.— Kneschke, I. S. 143 u. 144.
Esebeck, auch Freiherren. Reichsfreiherrnstand Diplom im Kur-pfalz-Bayerischen Reichsvicariate von 174Ü für Hans Asmus v. Ese-beck, Herrn zu Ingweyler u. auf Grossen-Salza, Liebehna u. Lockerau,herz, pfalz - zweibrückscli. w. Geh.-Rath und Etatsminister etc. undK. Bayer. Bestätigungsdiplome des der Familie zustehenden Freiherrn-standes vom 8. Januar 1834 und 5. Febr. 183ß. — Altes, ursprüng-lich braunschweigisches Adelsgeschlecht, welches Einige bis in das10. Jahrh. zurückführen und welches früher den Namen Hasbeck undspäter Asbeck und Esbeck, woraus der jetzige Name entstanden, ge-habt haben soll. Das Stammschloss Esbeck oder Esebeck bei Schö-ningen im Braunschweigischen, mit welchem die Familie vom K.Hein-rich L in Anerkennung der 936 in der Schlacht beb MerseburgbewiS^nen Tapferkeit, der Sage nach, beliehen wurde, kam 1263durch Kauf an das Bisthum Halberstadt und von diesem au Braun-schweig, worauf es bis 1422 wieder an die Familie v. Esebeck, nachdieser Zeit aber an die v.d. Asseburg gelangte. Neben diesem Stamm-hause besass das Geschlecht im 13. u. 14. Jahrh. auch mehrere andereGüter im Braunschweigischen, verliess aber schon im 13. Jahrh. dasStammlaiid, wendete sich ins Magdeburgische, in welchem es bedeu-tende Lehen inne hatte und wurde vom 14. Jahrh. an auch im Anhal-tischen begütert. Gross-Salze mit Jehmig bei Halle war lange, bis