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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Frh. v. Ledebur, I. S. 208. Gcneal. Tasclienb. d. freih. Häuser, 1859 S. 175 u. 176.mebmacher, V. Zusatz 4. Tyroff, I. 181 u. Siebenkees, I. S. 355. Kneschke, IV. S. 115u. 116. v. Hefner, uassauischer Adel, Tab. 6 u. S. 6 u. preuss. Adel. Tab. 51. u. S. 42.

Esch zu Bitburg (im mit Kreuzchen bestreuten Roth drei, 1 und2, Jacobus-Muscheln). Altes, triersches Adelsgeschlecht, welchessich nach der jetzigen Kreisstadt Bitburg nannte und aus welchemCatliarina v. E. zu Bitburg mit Otto Reinhold v. Roishausen zu Stau-fenberg vermählt war.

Frh. v. Ledebur , I. S. 208.

Esch zu Oberesch (in Roth zwei silberne Querbalken, von welchender obere mit drei, der untere mit zwei goldenen Kugeln belegt ist).Triersches Adelsgeschlecht aus dem Sitze Oberesch im jetzigen Kr.Saarlouis, welchem schon 1471 Neunkirchen im Kr. Ottweilerzustand.

Frh. v. Ledebur I. S. 208.

Eschenau, s. Gergens v. Eschenau.

Eschenbach. Altes, oberpfälzisches und fränkisches Adelsge-schlccht, aus welchem, neben der Tochter Walthers v. Eschibach,Gemahlin Mangolds Grafen v. Nellenburg, um 1287, hier besondersWolfram y. E., einer der berühmtesten deutschen Dichter aus der er-sten Hälfte des 13. Jahrb., zu nennen ist. Man weiss von ihm nur,dass er als Ritter an mehreren Kreuzzügen Theil nahm, sich 1207unter den Dichtern bei dem Sängerkriege auf der Wartburg befand,Schreiber des Herzogs Otto von Oesterreich war, gegen Ende seinesLebens sich in seine Heimath, die Oberpfalz, zurückzog und auf demStammsitze seiner Familie starb. Seinen Grabstein im Markte Eschen-bach sah und beschrieb noch 1462 der Sänger und Ritter Jacob-terich v. Reicherzhausen (aus einem österr. Rittergescblechte) undim Interesse der Heraldik mag hier angeführt sein, dass im Wappen-schildc sich ein Hafen (Topf) mit Henkel und Schnäuzchen und aufdem Helme das Schildesbild, gefüllt mit Blumen, fand. Ueber einevon Knauth, S. 504 nur dem Namen nach unter dem meissenschenAdel genannte Familie v.Eschenbach fehlen alle nähere Nachrichten.

Schweiler, über Grab und Wappen Wolframs v. Eschenbach, München 1837. Mone,Zeitschr. für die Geschichte des Oberrheins. I. S. 79.

Eschcnbach, s. Ebner v. Eschenbach, auch Freiher-ren, S. 11 u. 12. -

Eschenbacher, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von1850 für Joseph Eschenbacher, k. k. Major bei der Artillerie. Der-selbe war 1856 k. k. Oberst und Commandant des Artillerie-Zeugs-Yerwaltuugs-Districtes zu Mantua.

Haudschriftl. Notiz. Milit.-Schemat., 1856 8. 66.

Eschenberg, Eschcuber. Thüringisches Adelsgeschlecht, welchesschon im Anfange des 12. Jahrh. vorkommt und noch im 14. Jahrb.auf seinem, eine Meile von Gotha entfernten Stammsitze sass.

v. Hellbach , I. S. 340.

Eschenburg, Purtschcr v. EschenIrnrg, Ritter u. Freiherren. Erbländ.-österr. Ritter- und Freiherrnstand. Ritterstands-Diplom vom 21. Jan.1817 für Franz Xaver Purtscher, k. k. Geh. Rath und Appellations-