aber trat als k. preuss. Major aus "dem activen Dienste und wurdespäter Landrath des Kreises Gummersbach im Reg.-Bez. Cöln. —Der durch einen Irrthum v. Hellbach's von Einigen zu dieser Familiegerechnete k. k. Oberstwachtmeister Gregor Freih. v. Ernst, s. denbetreffenden Artikel, S. 147 gehört gar nicht zu diesem Geschlechte.Derselbe ist ohne ein Prädicat nur mit seinem Geschlechtsnamen inden Freiherrnstand erhoben worden.
V. Hellbach, T. S. 339. — N. Pr. A.-L. II. 8. 141 u. 142, III. S. 2 u. VI. S. 28. — Frh.v. Ledebur, I. S. 207. — W.-B. il. Preuss. Monarch. III. 15. — W.-B. <1. Preuss. Hhein-Pro-vinz, II. Tab. 17 Nr. 34 u. S. 132 u. 133. — Kneschhe, II. S. 135 ll. 136.
Ernst v. Felscnberg, Kille und Ritter. Reichsritterstand. Diplomvon 1765 für Wilhelm Ernst, Vorder-Oesterr. Regierungs- und Kam-nierrath, mit dem Prädicate: Edler v. Felsenberg.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 137.
El'ftltzheim. Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, aus welchemHans Friedrich v. E. und Wigelius v. E., nach v. Meding, 1586 vor-kamen und Hans Erhard v.E. 1634 k. k. Rittmeister war. Der Stammist später ausgegangen.
v. Hattstein, T. Sappl. S. 29. — Oberbayer. Archiv, VI. S. 281. — Siebmacher, I. 120.— v. Meding, III. S. 170.
Erp. Westphälisches Adelsgeschlecht, in der zweiten Hälfte des16. Jalirh. im Clevesclien mit Langenfeld und Techelen angesessen.Der Mannsstamm ging wohl zu Ende des 16. Jahrh. aus: Töchter desGeschlechts lebten noch zu Anfange des 17. Jahrh.
Fahne, II. S. 39. — Frh. v. Ledebur, I. S. 207.
Erpensen, Erpensol, Arpensen (Schild mit runden Schneckenliniengrün, roth und weiss in drei Tlieile getheilt und in der Mitte, wo dieSchueckenlinien zusammenlaufen, eine weisse fünfblättrige Rose).Altes Patriciergeschlecht der Stadt Lüneburg, genannt: die Erpen-sen mit der einfachen Rose, welches his gegen Ende des 15. Jahrh.geblüht hat. Heinrich v. E., welcher 1463 nach einem Monumenteim Dome zu Bardowick beerdigt wurde und nach demselben Venera-biiis Dominus Henricus de Erpensen, Decanus, genannt wurde, schlosswohl den Stamm.
v. Meding, III. S. 170 u. 171: nach Büttner, Geneal. der Lüneburg, adel. Patricierge-schlechter. k
Erpensen (in Blau ein schrägrechter, wellenweise gezogener, sil-berner Balken). Eine ebenfalls, wie das im vorstehenden Artikel an-geführte Geschlecht dieses Namens, zu dem adeligen Patriciatin Lü-neburg gehörende, dem Wappen nach aber mit jenem Geschlechtenicht zu verwechselnde Familie, welche nach Allem mit Heinrich v. E.,Rathsherrn zu Lüneburg, 1487 erloschen ist.
v. Meding, III. S. 171; nach Büttners Geneal. d. adel. Patriciergeschl. Lüneburgs.
Erpfingen. Altes, im 14. und 15. Jahrh. vorgekommenes, tirolerund schwäbisches Adelsgeschlecht.
Gr. v. Brandis, II. S. 54. — Zedier, VIII. S. 751.
Erps, Boischottc v. Erps, Grafen. In Kur-Bayern bestätigter Reichs-grafenstand. Bestätigungs-Diplom des 1644 in die Familie gekomme-nen Grafenstandes im Kurpfälzischen Reichs-Vicariate vom 2. Sept.