— 147 —
Ernst, Freiherr. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom von1818 für Gregor Ernst, k. k. Oberstwachtmeister des 2. Szekler-Grenz-Infant.-Regiments.
Megerle v. Mühlfeldf S. 47.
Ernst. (Schild geviert: 1. ein von zwei Sternen begleiteter, ausWolken kommender, geharnischter, in der Faust ein Schwert schwin-gender Arm; 2. ein Patriarchenkreuz, 3. drei rothe Schrägbalken und4. ein Halbmond, begleitet von drei Sternen). Ein zu dem preuss.Adel gehörendes Geschlecht, aus welchem in neuerer Zeit einigeSprossen in der k. preuss. Armee gestanden haben.
N. Pr. A.-L. II. S. 141. •— Frh. v. Ledebur, I. S. 207.
Ernst v. Almanshausen. In Kurbayern ausgeschriebener Reichs-adelsstand. Adelsdiplom vom 12. Dec. 1682 für Johann Ernst, kur-bayer. Kämm, und Oberst zu Fuss und Ausschreibung dieses Diplomsin Kurbayern vom 8. März 1684. Der Empfänger des Adelsdiplomswar ein Sohn des 1667 zu München verstorbenen kurbayer. Geh.Raths Johann Ernst aus der Ehe mit einer v. Prugglack. Noch 1802war Felicitas v. E. Mutter im Ridler-Regelhaus zu München. Späterist die Familie erloschen. Almanshausen liegt am Würmsee.
v. Ilefner, Stammbuch. I. S. 342.
Emst v. Einest. Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein von Goldund Roth in zwei Reihen geschachter Sparren und im blauenFeldeshaupte drei neben einander stehende, die Hörner nach obenkehrende Halbmonde und 2 und 3 in Roth zwei gekreuzte Greifs-klauen, über welchen oben ein goldener Stern schwebt). Reichsadels-stand. Diplom vom 1. Mai 1773 für Johann Carl Ernst, kursächs.Hofrath, mit dem Prädicate: v. Ernest. Derselbe starb bald nachseiner Erhebung in den Adelsstand, worauf seine beiden Söhne, Jo-hann August E. v. E., kursächs. Legationsrath und Christian (nachAnderen Christoph) Sigismund E. v. E., kursächs. Kammer-As-sistenz-Rath, um Notification des ihrem Yater verliehenen Adelsstan-des baten, welche Notification auch in Kursachsen 8. Febr. 1774 er-folgte. Die letzt genannten Beiden lebten noch 1798. Ueber dasFortblühen des Stammes im 19. Jahrh. fehlen genaue Nachrichten.Im Kgr. Sachsen kommt schon seit längerer Zeit die Familie nicht vor.
Handschriftliche Notizen. — W.-B. d. Sachs. Staaten, III. 89.
Ernst v. Ernsthauscu. (Schild durch einen schräglinken, rotkenBalken getheilt: rechts, oben, drei nach der ovalen Rundung desSchildes gestellte, sechsstrahlige, goldene Sterne, und unten, links,golden, ohne Bild). Preuss. Adelsstand. Diplom vom 7. Nov. 1786für Victor Tobias Ernst, k. preuss. Geh. Finanzrath und Präsidentendes Ober-Collegii medici, mit dem Prädicate: v. Ernsthausen. — Dashier nach den gewöhnlichen Angaben erwähnte Diplom führt das Wap-penbuch der Preussischen Rheinprovinz, welches das Wappen derFamilie unter denen des nicht immatriculirten Adels dieser Provinzgiebt, als Renovations- oder Oonfirmations-Diplom des Adels auf.Der Präsident E. v. E. pflanzte den Mannsstamm durch zwei Söhnefort, von denen der ältere 1813 als k. k. Rittm. starb, der jüngere
10*