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Gold ein aufspringender HirSch und links in Schwarz drei silberneQuerbalken). Preussischer Adelsstand. Diplom vom 19. Oct. 1835für Johann Christian Ludwig Erhardt, k. preuss. Major. Derselbestieg später zum Genera'llieutenant und Brigadier der Garde-Artillerie.
N. Pr. A.-L. II. S. 138. — Frh. v. Ledebur, I. S. 200.
Erich v. Erichsiciu. Hitler. Reichsritterstand. Diplom von 1800für Johann Erich, Grosshändler zu Lübeck und für den Sohn seinesverstorbenen Bruders, Matthias Jonas Erich, mit dem Prädicate:v. Erichsen.
Handschrift!. Notiz.
Erich v. iHclaiitbiich und Lichtenheini, auch Hilter, Oesterreichi-sches Adels- und Kittergeschlecht, in welches der Adel durch Diplomvom 1. Dec. 1550 für Peter u. Ambrosius Hans E. gekommen ist. —Leopold E. v. M. und L. starb 1790 zu Salzburg. In neuester Zeit(J856) standen in der k. k. Armee: Ludwig Ritter E. v. M. u. L., Ma-jor im 43. Inf.-Reg. und Georg Alois E. v. M. und L., Hauptm. im27. Inf.-Regim.
Älilit. Schematism. 1856 S. 239 u. 287.
Erichsen, Erichson, Erichsen v. Zitzewitz. Ein in Preussen vorge-kommenes Adelsgeschlecht, wohl holsteinischen und dänischen Ur-sprungs, aus welchem mehrere Sprossen in der K. Preuss. Armeestanden. Schon in der Armee des Kurfürsten Georg "Wilhelm zu Bran-denburg diente ein Erichson als Oberstlieutenant undRegiments-Com-mandant und in neuerer Zeit stand Carl Gustav v. E., geb. 1743 zuMoscau, in der k- preuss. Armee, trat 1813 aus dem activen Diensteund starb 1827 mit Hinterlassung eines Sohnes, welcher als k. preuss.Major pensionirt wurde. — Ein Rittmeister v. E. erhielt 1812 die kö-nigliche Erlaubniss, mit seinem Namen und "Wappen den Namen unddas "Wappen seiner Adoptivmutter, einer verw.Frau v. Zitzewitz, ver-binden und sich v. Erichson, ggnannt Zitzewitz nennen und schreibenzu dürfen und ein Nachkomme desselben, welcher Lieutenant im k.preuss. 6. Infant.-Reg. war, unterschrieb sich vollständig: v. Erich-sen-Wasa-Ainski, genannt v. Zitzewitz-Trolle.
v. Hellbach, I. S. 337. — N. Pr.. A.-L. II. S. 139. — Frh. v. Ledebur, I. S. 207 u. III.
8. 249.
Ering. Altes, niederbayerisches Herrengeschlecht aus dem gleich-namigen Stammhause am Inn, aus welchem zuerst Meinhart um 1090vorkommt. Pabo, welcher in der 2. Hälfte des 12. Jahrb. lebte, wirdin den Monum. boic., in welchen der Name des Geschlechts mehrfachgenannt wird, sehr oft erwähnt. Der Stamm ist wohl 1302 mit Hein-rich E. ausgegangen.
Wig. Hund, I. S. 43.
Erkel. Altes, geldernsches Dynastengeschlecht, welches denReichsTulelsstand besass, ohne dass sich dasselbe unter die Reichs-fürsten und Fürstengenossen zählen durfte. Es entstanden dahergrosse Streitigkeiten, als im 15. Jahrb. Johann v. Erkel, der Gemahlder Tochter des Herzogs Wilhelm zu Geldern und Jülich, Johanna,der Letzten ihres Stammes, Ansprüche auf das Geldernsche und Jü-