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liclische Erbe machte. Derselbe kam namentlich mit den Grafenv. Holland in grosse Processe, welche ihm Gut und Freiheit kosteten,so dass er sich zuletzt genöthigt sah, das Wenige, was er nochbesass,dem Hause Egmont zu überlassen.
N. Pr. A.-L. II. S. 139. — Fahne , II. S. 33 u. 217.
Erkelen, (Hafen. Altes, geldernsches und jülichsches Herrenge-schlecht, wahrscheinlich eines Stammes mit dem im vorhergehendenArtikel besprochenen Geschlechte, welches sich Grafen undErbdros-ten zu Erkelen, Erkeln, schrieb. Heinrich Graf und Erbdrost zu Er-kelen war Abgesandter des Herzogs Wilhelm zu Jülich bei dem 1528zu Gorkum geschlossenen Frieden mit Carl v. Egmont, Herzog zuGeldern.
N. Pr. A.-L. II. S. 139. — Falke , Cod. dipl. Corb. S. 314.
Erkmannsdorf, Erkmannsdorf. Meissnisches, von Knautli nurdem Namen nach aufgeführtes erloschenes Adelsgeschlecht, welchesnach Gauhe mit der meissenschen Familie v. Ettmannsdorf, s. denbetreffenden Artikel, nicht zu verwechseln ist.
Knauth, S. 504.
Erko, Ritter. Erblftnd.-österr. Rittex-stand. Diplom von 1779für Johann Edmund Erko.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 137.
Erla, Erlah. Ein in Niederösterreich und Steiermark von 1146bis 1631 ansässig gewesenes Rittergeschlecht, welches später aus-gegangen ist. Da das Geschlecht auch Erlach geschrieben wurde,War dasselbe vielleicht eines Stammes mit einem Geschlechte diesesNamens, doch ist darüber, da das Wappen nicht bekannt ist, keineGewissheit zu erhalten.
Wissgrill, II. S. 424 n. 425.
Erlach, auch Freiherren und (Rufen. (Stammwappen: in Rothein silberner Pfahl, welcher mit einem schwarzen Sparren gelegt ist).Reichsgrafenstand. Diplom von 1745 für Hieronymus Kreili. v. Er-läch; k. k. Feldmarschall-Lieutenant. — Altes Adelsgeschlecht derSchweiz, welches von Stumpft und anderen schweizerischen Histori-kern zu den sechs ältesten schweizerischen Adelsfamilien gerechnetwird, das alte, gleichnamige Stammschloss im Canton Bern bis in das13. Jahrb. inne hatte und, wie viele alte schweizerische Adelsge-schlechter, seinen Ursprung von den Grafen v. Neufchatel ableitet.— Die ordentliche Stammreihe der Familie, welche schon in früherZeit vorkam und in späterer Zeit auch nach Deutschland kam undim Anhaltschen, im Brandenburgischen und in Ostpreussen begütertwurde, beginnt Bucelini mit Huldrich E., welcher um 1270 Herr zuRychenbach war. Rudolph v. E. schlug alsFeldherr derBerner 1339die Herzoge zu Oesterreich und die Grafen zu Nidow und um 1360war Burchard v. E. österr. Landvoigt in der Schweiz. Wolfgang v. E.starb 1551 als Voigt zu Mülden und ein gleichnamiger jüngerer Sohn1607 als Würzburg. Kriegsrath, Oberster und Ober-Amtmann zu Mär-stadtundNeustadt. — Von Wolfgangs ältestem Sohne, Burchard, stam-men zwei Söhne, Erasmus, welcher 1514 Unter-Marschall zu Mainz