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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
140
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spateren Sprossen des Stammes war gegen Ende des vorigen Jahrli.Gotttieb Friedrich Hartmann v. E. herz. Sachsen-Meining. Reise-Oberstallmeister. — Die Familie war namentlich im 17. Jahrb. in denthüringischen* Landschaften mit mehreren Gütern angesessen und imgenannten Jahrh. wurde eine Linie derselben der reichsunmittelbarenRitterschaft des Fränkischen Rittercantons Ottenwald einverleibt, inwelchem Cantone 1770 der Familie die Güter Gackstall, Mistlau,Rüdern, Saurach, Schmerach und Triftshausen zustanden.

Knauth , S. 504: v. Erff. # — v. Gleich enstein , Nr. 22. — Schannat, S. 75. — Val. KS» nig, II. S. 379—390. — Gauhe, I. S. 501 — 503. — Brückner, Besclir. d. Kirchen- u. Sc-huleu-stantus im Herz. Gotha, III. 11. Stck. S. 37.u. 38 u. S. 49. — Biedermann, Canton Otten-wald, Tab. 230—247 n. Canton Rhön - Werra im 1. Verzeichnisse. Frh. v. Kr ohne , IT.S. 406—410. — v. Uechtritz , Geschl.-Erzähl. I. Tab. 74. u. 75 — N. Pr. A.-L. II. S. 138. —Frh. v. Lebebur , I. S. 206. — Siebmacher, I. 149. — v. Meding, II. S. 161. — Suppl. zuSiebm. W.-B. IV. 11. — Tyrojf. 1. 158 u. Siebenkees, I. S. 354. — W.-B. d. Sachs. Staaten,IV- 11: Freih. v. E. — v. Hefner, sächs. Adel, Tab. 8 u. S. 9 u. Schwarzburg. Adel, S. 58.

Erggelet, Freiherren. Erbländ.-üsterr. Freiherrnstand. Diplomvon 1808 für Johann Fidelis Er'ggelet, Hofrath der k. k. vereinigtenHofcanzlei.

Megerle v. Mühlfeld, S. 47.

Ergolding. Altbayer. Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigenStammhause im Gerichte Landshut, aus welchem Dietmarus de Ergol-tingen urkundlich schon 1153 vorkommt. Nach Erloschen des Stam-mes sollen die v. Muggenthal den Schild der Ergoldinger (von Blau,Schwarz undRoth der Länge nach getheilt) angenommen haben, dochkommt derselbe im Wappen der Freiherren v. Muggenthal nicht vor.

Monum. boie., IV. S. 528, V. S. 276 u. VIII. S. 508. — v. Hef ner , Ergänz.-Bd. Tab. 5u. S. 17|: j\luggenthal.

Ergoltsbach. Altes, niederbayerisches Adelsgeschlecht, aus wel-chem Eberhart v. E. mit seinem Sohne, Hermann, und seiner Toch-ter, Otilige, urkundlich 1318 vorkommt. Im 14. und 15. Jahrh. ge-hörte das Geschlecht auch zu dem Regensburgcr Patriciate: HansBerthold v. E., Ritter, war 1353 und Berthold v. E. 1483 Bürger-meister zu Regensburg.

Wig. Hund, III. S. 298. — Monum. boica, XI. S. 387.

Erhardt, auch Freiherren. (Schild geviert mit Mittelschilde. Mit-telschild quer getheilt: oben, in Silber eine fünfblättrige rothe Roseund unten in Roth zwei neben einander stehende, silberne Rosen. 1und 4 in Gold ein rechtssehender, gekrönter, schwarzer Adler und 2und 3 in Roth ein einwärts gekehrter, gekrönter goldener Löwe, wel-cher in den Pranken eine blaue Kugel emporhält). Erbländ.-österr.Adels- und Freiherrnstand. Adelsdiplom von 1677 für Augustiu Er-hardt, Doctor der Rechte und k. k. Rsgierungsrath und Ilof-Secretairund Freiherrn-Diplom für denselben vom 12. August 1687. — DerDiploms-Empfänger war aus Bayern gebürtig und früher in kurbayer.Diensten auch als Regierungsrath angestellt. Derselbe, mit Clarav. Nundorf vermählt, wurde in Niederösterreich mit mehreren Güternangesessen und hinterliess 1695 nur eine Tochter, Maria TheresiaFreiin v. E., welche sich mit Ehrgott Grafen v. Ivueffstein vermählte.

Wissgrill, II. S. 423 u.. 424. — JCneschke, III. S. 130.

Erhardt, Erhard. (Schild der Länge nach getheilt: rechts in