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Altenburg bei und Rodameuschel im Altenburgischcn stand ] 088 undnoch 1752 der Familie zu, in Ostpreussen aber hatte dieselbe dieGüten Kaiischken, Linken, Neuenriorf, Sachorau und Transsau erwor-ben. Nach der Mitte des 18. Jahrhunderts ist der Stamm völlig aus-gegangen.
Müller , Annal. Saxon. S. 478. — Gauhe II. S. 252. — Zedier , "VIII. S. 691. — Rommel,hessische Geschichte II. «. 227. — Fr eilt. y. Ledebur, I. S. 198. — Siebmacher, I. 143.
Klbciistein, s. Niemetz v. Elbenstein.
Elbersdorf. Ein nur dem Namen nach von v. Hellbach aufge-führtes, erloschenes, hessisches Adelsgeschlecht.
y. Hellbach, I. S. 325.
Elckcrslinusen, Elkershausen, genannt Klöppel. Altes rheinländi-schcs, in der Wetterau, im Nassauischen und im Trierschen vorge-kommenes Adelsgeschlecht, dessen Stammreihe Humbracht nacli 1300beginnt. Dieter v. Eickershausen lebte um 1317 und die Urenkeldesselben nahmen sämmtlich nach Anfange des 15. Jahrb. den Bei-namen: Klüppel an. Johann v. E., genannt von K. starb 157G alsDomherr zu Trier und Joerg Wilhelm K. v. E. war noch 1639 desdeutschen Ordens Comthur zu Ellingen, Land-Comthur in Schwaben,k. k. Rath u. Kämm., wie auch Statthalter der Herrschaften Freudcn-tlial und Ellenberg in Schlesien. Des Letzteren Bruders-Sohn, Phi-lipp Adam K. v. E., wurde Domherr zu Würzburg, verzichtete aberauf diese Würde 1683 und vermählte sich mit einer Gräfin v. Hatz-feld und Johann Philipp v. E. genannt K. starb 1685 zu Würzburgals Senior Capituli. — Der Stamm blühte ins 18. Jahrb. hinein, er-losch aber 1726 mit dem k. k. Oberstlieutenant Franz K. v. E-.
Humbracht, Tal). 148. — Schannat , S. 75. — y. Gauhe, I. S. 4S4. — y. Hattstein, I. S.161. — Saloer, S. 567, 568 u. 627. — Frh. v. Ledebur, I. 8. 198 u. 199. — Siebmacher II.81. — y. Medin.fi, II. S. 157 u. 158. — Suppl. zu Siebm. W. ß. VI.28.
Eitlcntlorf. Lüneburgisches Adelsgeschlecht, von welchem nurdas Wappen: (Schild von Gold u. Roth sechsmal quergetheilt) durchdas Epitaphium dos Abts v. Haselhorst in der Klosterkirche zu St.Michaelis in Lüneburg von 1642 bekannt ist.
y. Mediny, I. S. 143.
Elderhorst. Reichsadelsstand. Diplom vom 15. Nov. 1782 fürJohann Ludwig Plldcrhorst, herzogl. meklenburg. Geh.-Domainenrath.
y. Ilefner, meklenb. Adel, S. 8. u. Ergänz.-Bd. S. 31.
Eidern, Eitleren. (Schild geviert mit Mittelschilde. Im goldenenMittelschilde fünf 2, 1 u. 2,rothe Lilien. 1 u. 4 in Roth fünf silberneRauten neben einander: Stammwappen u. 2 u. 3 in Gold drei schräg-rechte blaue, von einem schwarzen Löwen überdeckte Balken). Liit-tichsches Adelsgeschlecht, welchesCronendal 1450, Sart 1546, Eidern1555 und Luye 1557, letzteres Gut auch noch 1607 besass. NebenLuye hatte dasselbe in der genannten Zeit im Rheinlande auchKirch-oven im Kr. Heinsberg inne. Später ist der Stamm, von welchemFahne eine Abstammung gegeben hat, erloschen. — Es gab übrigensnoch zwei andere Familien dieses Namens, welche ganz verschiedeneWappen führten, über welche aber weitere Nachweise fehlen. DieEine führte nach Siebmacher, II. 113: v. E. Rheinländisch, in Silber