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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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einen goldenen Querbalken und über demselben eine, unter ihm aberzwei Reihen Eisenhüteben, die Andere aber in Gold ein rothesKreuzund zwischen den Armen desselben je fünf ins Kreuz, gesetzte, gol-dene Steine.

Fahne, II. S. 3S. — Frh. v. Ledebur , I. S. 199.— Suppl: zu Siebin. W. B. I. 7: Kld<-ren, Barone.

Elding, v. Ii. zu Eldingen. Altes, im Lüneburgischen begütert ge-wesenes Adelsgeschlecht, von welchem schon von 1370 sich ein Sie-gel im Kloster-Archive zu St. Michael in Lüneburg befindet. DieFamilie blühte bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrb. hinein, bisHans Ernst v. u. zu Eldingen den Mannsstamm 1(572 schloss. DerName des Geschlechts ging mit Ursula v. Elding (auf dem Epita-phium zu Lüneburg Eldingk geschrieben) aus. Dieselbe war mitFranz August v. Estorff vermählt und starb 1678.

v. Meding, I. S. 144 u. II. S. 725.

Elditten, Elditt, Eidith. Altes, stiftsfähiges Adelsgeschlecht imHalberstädtischen, aus welchem Carl Ludwig v. Elditten 1728 Johan-niterordens-Ritter und zum Comthur von Werben designirt wurde.Sprossen des Stammes waren bis zur Aufhebung des lloehstifts IJal-berstadt. in der Reihe der Prälaten und Domherren und der letzteSubsenior des Stifts und einer der Electi waren aus diesem Geschlechtcund zwar die von Jacobi und Siebenkees genannten Friedrich Wil-helm Leopold v. E. und Carl Ludwig v. E. — Die Familie war imMagdeburgischen 17C0 mit Gross-Saltze im Kr. Calbe begütert undhatte schon zu Ende des 16. Jahrh. in Ostpreussen die Güter Giclau-chen und Scharfenort inne, während ein den Namen der Familie füh-rendes Gut derselben zustand. Im 17. u. 18. Jahrh. wechselte inFolge neu erworbener Güter der Grundbesitz des Geschlechts mehr-fach und noch 1820 waren in der Hand desselben die Güter Jancken-walde, Klein-Klingbeck, Podlak und Wobsau.

Jacobi, 1800. I. S. 157 u. 158. — N. Pr. A.-L II. S. 123. — Frh. r. Ledebur, I. S. 199u. III. S. 247. — Halberstädtscher Stiftskalonder. — v. Meding, I. S. 144 u. 145. — Suppl.zu Siebm. W. B. I. 7. — Tyroff, I. 46.u. Siebenhees, I. S. 347.

Elend, Elendt, v. Elciidsliciin. Reichsadel. Diplom von 1749 fürGottfried Heinrich Elend, herzogl. holsteinischen Geh.-Legations-Rath,mit dem Prädicate: v. Elendsheim. Der Stamm hat fortgeblüht undwurde später in Ostpreussen im Pr. Eylauschen begütert.

Haudschriftl. Notiz. — Freih. v. Ledebur, III. S. 247. — Suppl. zu Siebinachers W.-B.IX. 13 : v. Elent.

Elerdt (in Gold drei, 2 u. 1, Tannenzapfen). Eine ursprünglichbürgerliche Familie in Berlin, aus welcher Christoph Elerdt, späterk. preuss. Oberst, 1688 das Gut Radach im Kr. Sternberg, ProvinzBrandenburg, Reg. Bez. Frankfurt, erwarb. Der ältere Sohn war 1704k. preuss. Rittm. und der zweite Sohn Fähnrich. — Ein-Lieutenantv. Elerdt im k. preuss. Regim. v. Stechow kommt 1743 mit dem frei-herrlichen Titel vor und ein Hauptmann Wilhelm Friedrich v. Elerdtstarb 1800 in Curland. — Ueber eine Standeserhöhung ist Näheresnicht bekannt.

Frh. v. Ledebur, I. S. 199.