stopli E. v. E., welclici* 1720 als kaiserl. Rath zu Breslau lebte. Spä-ter ist der Stamm erloschen.
Freih. v. Ledebur, r. S. 19S u. III. S. 247. — Siebmacher, V. 7 Ii.
Eitzing, Freiherren. Ein aus Niederbayern stammendes, nachdem gleichnamigen Schlosse genanntes Adelsgeschlecht, welches im14. Jahrb. nach Niederösterreich kam, später zu Iiaugsdorf, Sehral-tenthal etc. sass und das Oberst-Erblandkämmerer-Amt in Oester-reich an sich brachte. — Hans der Eitzinger kommt urkundlich1318 als Zeuge und Ulrich Eitzinger, geb. 1398 als erster Freih.vor. Ferselbe soll den Herrenstand 1439 erhalten haben, doch istdiese Angabe nicht genau nachzuweisen. Der Stamm blühte nochins 17. Jahrli. hinein, erlosch aber 22. Mai 1613 mit Philipp Chri-stoph Freih. v. E., Oberst-Erblandkämmerer in Oesterreich, welcher1581 geboren worden war. Die Namen : Eitzing, Eyzing, Eizing undEinzing sind übrigens gleichbedeutend, wie sich deutlich aus dem Ar-tikel : Einzinger v. Einzing ergiebt. Die dort angeführten Mittheilun-gen Gauhe's nach dem Manuscr. genealog. beziehen sich nach Allemauf die liier in Rede stehende Familie.
WiugriU, II- s. 379—391.
Ekart v. Ekenfcid, s. Eck hart v. E kenfei d, S. 27.
Ekeiistcen. Schwedischer Adelsstand. Diplom vom 5. April 1663für Bernhard Ekensteen. — Mehrere Sprossen des Stammes habenin der k. preuss. Armee gestanden. Ein v. E. war 1843 k. preuss.Steuerrath zu Swinemünde u. der Sohn desselben, Carl Philipp v. E.,starb 1853 als Lieutenant im k. preuss. 2. Landwehr-Regimente.
Treib, v. Ledebur, I. S. 19S u. III. S. 247.
Ekhardsberg. s. S c hier v. Ekhardsberg.
Elbel. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, in dessen Hand 1520Wiltschkau im Kreise Neumarkt war und dessen Ilauptliuic sich Ebelv. Tunkendorf schrieb, welches Stammgut schon im 17. Jahrli. anden Rath zu Schweidnitz verkauft wurde. Hans und Georg v. Elbelwaren noch 1626 Herren auf Keulcudorf u. Meesendorf im Kr. Neu-markt, so wie auf Tief-Hartmannsdorf im Kreise Schönau, auch hattedie Familie Grünau im Schweidnitzschen besessen. Später ist dasGeschlecht erloschen.
Sinapius , I. S. 350 u. II. S. 610. — Gauhe, II. 251 u. 252. — N. Pr. A. L. I. S. 121 u.122. — Freih. v. Ledebur , I. S. 108. — Siebmacher , I. 61. — v. Meding, III. S. 151.
Elben, Elben zu Elbenberg. Altes hessisches Adelsgeschlecht, wel-ches schon im 14. Jahrb. vorkam und aus welchem Berthold v. Elbender 39. Abt des Stifts Hersfeld war. Dasselbe trug Lehne von Nassauund gehörte zu den Burgmännern zu Dillenburg. Die Hauptlinie in Hes-sen erlosch nach Einigen 1536 mit Curt v. E.. während andere ange-ben, dass noch 1668 in Hessen eine Familie von Elben — bei Richtigkeitder Angabe wohl kein anderes, sondern das hier in Rede stehendeGeschlecht — geblüht habe; doch hatten sich Zweige nach Sachsenund Ostpreussen gewendet, wo dieselben noch längere Zeit forlblüh-ten. Haus Abraham v. Elben wohnte der feierlichen Leichenproces-sion der verstorbenen Gemahlin des Herzogs Friedrich Wilhelm zu