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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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denhcit das Amt eines Landeshauptmanns des Fürstenthums Breslau.1466 führte er dem Könige Matthias in Uugarn 1800 Heiter gegenGeorg Podiehrad zu Hülfe und erschien unerwartet, aber höchst will-kommen, mit seiner Reiterschaar zu Olmütz. König Casimir IV. inPolen schätzte ihn so hoch, dass er ihn in dem genannten Jahre alsZeuge bei dem Friedensschlüsse mit dem Grossmeister des deutschenOrdens nach Thorn berief. — Das Wappen der Familie giebt Sieb-macher, I. 94: die Eysenreich unter dem bayerischen Ade] und auchWig. Hund, III. S. 304 u. ff. führt das Geschlecht auf. Da der Namedesselben schon im 13. und 14. Jahrh. und auch noch im 16. Jahrb.in Bayern vorgekommen ist, so lässt sich die Annahme bayerischenUrsprunges nicht von der Hand weisen. — Aus Bayern kamen dieEisenreiche auch nach Niederösterreich, wo die Dörfer Eisenreichsund Eisenreichdornach das Andenken an die Familie erhalten haben.Hans Ehrenreich zu Ryzendorf tritt urkundlich als Zeuge 1387 aufund Jörig zu Eisenreichs kommt 1468 vor. Die Letzte des Stammesin Niederösterreich, Therese v. Eisenreich, war von 1665—1669Aeb-tissin des Jungfrauenklosters zu St. Lorenz zu Wien.

Ifenel , Silesiogr. renov. c. 8 S. 765. — Ilancke , »Siles. Indigen. Eiudit. Cap. 53. — 'Conradi, Siles. Togat. — Sinapius , II. S. 610. — Wissgrill . II. S. 377 u. 378. — N. Fr.A-L. II. S.120 u. 121.— Fr/i. v. d. Knesebeck , Archiv für Geschichte u. Genealogie, I. S. 8— Frh. v. Ledebur , I. S. 198.

Eiscnschniiilt (in Silber ein schwarzes, nach der rechten Seitegallopirendes, .ungezügeltes Ross). Ein zu dem Preussischen Adelgehörendes Geschlecht, in welches der Adel in Folge eines K. Preuss.Erhebüngs- oder Bestätigungs-Diplomes gekommen ist, da das Wap-pen der Familie sich im dritten Bande des Wappenbuches der Preus-sischen Monarchie befindet, welches bekanntlich bis mit dem vier-ten Bande nur die Wappen derjenigen Familien enthält, in welchederartige Diplome gelangt sjnd, doch hat Näheres über das betreffendeDiplom selbst Freih. v. Ledebur, so gross auch der demselben zu Ge-bote stehende Apparat ist, nicht angegeben. — Ernst v. Eisenschmidtwar 1806 Premier-Lieutenant im k. preuss. IIusaren-Regimente,Prinz Eugen v. Württemberg, zeichnete sich, wie schon früher in ei-nem Gefechte bei Sobielowa, 1806 und 1807 in Schlesien mehrfachals Führer von Streifcommandos vor Neisse und Cosel, später aber,namentlich im Cavalleriegefechte in der Nähe von Hainau aus undwurde nach dem Feldzuge 1813 als Major und Kreisbrigadier beider Gensd'armerie angestellt. Derselbe starb 25. Jan. 1836 zu Briegund hinterliess aus seiner Ehe mit einer v. Larisch drei Töchter. -—Die Familie wurde in Schlesien begütert und besass 1855 das GutJacobsdorf im Kr. Kreutzburg.

N. Pr. A.-L. II. S. 121 u. V. S. 145. — Frh. v. Ledebur I. S. 198 u. III. S. 24<i. —W.-B. d. Preuss. Monarch. III. 13.

Eisenstein, Eisenstein, Kitter. Reichsritterstand. Diplom von1691 für Matthias v. Eisenstein, k. k. Zeugoberstlieutenant. Der-selbe, später kais. Hofkriegsrath, gest. 1727, erwarb zuerst die Herr-schaft Ranzenbach, wurde 27. Juni 1712 den neuen Ritterstandsge-schlechten) der liiederösterr. Stände einverleibt und brachte 1716