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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
74
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im Befreiungskriege und so kamen die genannten Güter nach demTode des Erwerbers an den im vorstehenden Artikel genannten k.preuss. Generalmajor Friedrich Johann v.Eisenhart, welcher mit derTochter des Hauptmanns Adolph"Gottlieb v. Rothe, Helene v. Rothe,vermählt war. Aus dieser Ehe entsprossten die drei obengenanntenGebrüder v. Eisenhart, welche das erwähnte Königliche Diplomerhielten.

Frh. o. Ledebur, I. S. 198. — Pominernsches W-.B. IE. 8. 44 u. Tab. 16. — Kneschke,I. S. 137.

Kiscnhiirtj Eysenliart, s. Rhost, Edle Herren und Reichsritter.

Eisenhofen. Altbayerisches Adelsgeschlecht, dessen Sprossen zuden Ministerialen der Grafen v. Dachau gehörten und welches sichzuerst, um die Mitte des 12. Jahrb., v. Rotbach genannt haben soll.Das.gleichnamige Stammhaus lag unweit Dachau an der Glon. Ut-kundlich tritt zuerst Conrad v. E. 1214 und zuletzt 1488 Peter v. E.auf. Als Letzter des Stammes wird Wolfgang v E., Comthur zu El-lingen, genannt, welcher 1515 noch lebte.

Wi'j. Hund, III. 8. 190.* — Monura. boica, X. S. 226 u. XIV. S. 124. — Oberbayer.Archiv 4 VI. 8. 268. v

Eisenhofen auf Miziuannslierg. Im Königreiche Bayern anerkann-ter erblicher Adelsstand. Anerkennungs-Diplom vom 25. Febr. 1811)für Theodor Lambert v. Eisenhofen, k. bayer. Major u. quiesc. Com-mandant von Burghausen, Besitzer der vormaligen Gräfl. Tauffkir-chenschen Herrschaft Wizmanusberg.

o. Lang, Sappl. S. 94 u. 95. — W.-B. d. Kgr. Bayern, XIII. 38. — v. Hefner , bayer.Adel, Tab. 84 u. S. 75.

Eiscnkolb, s. Brecheisen v. Eisenkolb, Bd. II. S 35.

Eiseinuanii. Ein längst ausgogangenesmünchner Adelsgeschlecht,von welchem noch jetzt eine Strasse In München den Namen führt.Ulrich Ii. erscheint als Zeuge 1288 und Hans der Eisennianu sie-gelte 1425.

Monmn. boic. XVIII. S. 8, 14 u. 373 — v. Hefner, Münchner Stadtgeschlechter.

Eisenmayer, Eysenmayer, liitter. Böhmischer Ritterstand. Di-plom von 1713 für Anton Ignaz Eisenmayer, k. Burggrafen-Amts-Adjuncten zu Liegnitz. Derselbe besass 1720 Ulbersdorf und Kotl-witz im Kr. Goldberg-Hainnu und war Landesältester im HainauischenWeichbilde und Landesbestallter des Liegnitzschen Fürstenthums.Der Stamm ist später erloschen.

* Sinapiu«, I. S. 351 u. 352 u. II. S, 615. — Zedier, VIII. S. 2432. — Gauhe , II. S. 263u. 270. — Megerle.v, Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 136. — N. Pr. A.-L. I. S. 120. — Frh. v. Le-debur, I. 8. 198.

Eiseiireich, auch Freiherren (in Roth ein silbernes Mühleisen).Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 11. März 1656 für ChristophBruno und Georg Wilhelm v. Eisenreich und vom 28. Febr. 1668 fürGeorg Carl v. Eisenreich. — Ein im 15. u. 16 Jahrh. sehr bekanntgewordenes Breslauer Patricier-Gescblecht. Zu demselben gehörtenamentlich der Sohn des Conrads v. E., Rathsherrn zu Breslau, ausder Elte mit Catbarina v. Poppelau: Lucas v. E., geb. 1430, gest.1506. Er wurde mehrmals zum Bürgermeister der Stadt Breslau ge-wählt und verwaltete in den schwierigsten Zeiten zu grosser Zufrie-