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auch die Herrschaft Ilaimberg an sich. Sein Sohn aus der Ehe mitAnna Johanna Ludovica Freiin v. Wertemann: Freih. Franz Anton,niederösterr. Landrath, setzte den Stamm fort und aus der Ehe desLetzteren mit Catharina Freiin v. Füger, entspross Freih. JohannAlbert, gest. 1785, k. k. Oberstlieutenant, verm. mit Maria AnnaOrf. Sedluitzky v. Choltitz. v. Hellbach übersah, dass Wissgrill dieWorte hinzugesetzt: „und hatte Succession", nahm daher den Frei-herrn Johann Albert als Letzten seines Stammes und so findet sichdiese Angabe auch in anderen Werken, doch hat das Geschlechtdauernd fortgeblüht und zahlreiche Sprossen desselben standen undstehen in der Iv. K. Armee. In den neuesten Jahrgängen des Militair-Schematismus finden sich folgende Familienglieder vor: Carl Rillerv. E., Rittm. 1. Cl. im 4. Husar.-Regim., Carl Ritter v. E., Oberlieut.im 39. Inf.-Reg., Felix Ritter v. E., Hauptmann-Auditor 1. .Cl. undVincenz Ritter v. E., Oberlieut. im 4. Jäger-Bataill.
Wissyrill, II. S. 378 u. 379.
Eisenstein, Eissenstein, s. Eissner v. Eissenstein.
Eisentlial, s. Eisner v. Eisenthal und Eisinger v. Ei-se nt ha 1.
Eisersdorf, Eissersdorf. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, wohlaus dem gleichnamigen Oute und Dorfe im Kr. Glatz. Im 16. Jahrb.kam dasselbe in Ostpreussen zu Cammerlak im Kr. Labiau vor und1595 begab sich Hans v. E. nach Schweden. Später kam aus Schle-sien ein Zweig auch in die Oberlausitz und blühte in Zittau, weshalbauch Münch in dem auf der Stadtbibliothek zu Zittau befindlichenWappenbuche Zittauischer Geschlechter das Wappen der Familieunter Nr. 14, ganz wie Siebmacher, gegeben hat): in Silber eine gol-dene Mauer mit drei Zinnen, aus welcher ein rother, golden gekrön-ter Löwe aufwächst. Später ist der Stamm erloschen.
Prenss. Archiv. 1792. Monat Mai, S. 25. — Frh. v. Ledebur, T. S. 198. — Siebmacher,I. 51 : v. Kysersdorf.
Eisiiiger v. Eisentlial. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1827 für Franz Eisinger, k. k. Oberlieutenant, mit dem Prädicate:v. Eisenthal.
Handschr. Notiz.
Eisleben, Esleben. Altes, sächs. Adelsgeschlecht, welches denNamen wohl von der Stadt Eisleben im Mansfelder Seekreise, Pro-vinz Sachsen, angenommen hat und später Heimersieben (Hadmers-leben) im Kr. Wanzleben besass. — Carl v. E., Herr auf Heimersie-ben, verm. mit Elisabeth v. Germershausen, kommt 1582 vor undChristian Friedrich v. E. wurde 1633 Statthalter des Eichsfeldes.Nach dieser Zeit wurde der Name des Geschlechts nicht mehr auf-gefunden.
N. Pr. A.-L. V. S. 145: Eisleben. — Frh. v. Ledebur, I. S. 208 u.209; Esleben, Eisleben.
Eismost, s. Bock v. Eismost, Bd. I. S. 497.
Eisner v. Eisentlial. Reichsadelsstand. Diplom von 1712 für CarlJoseph Eisner, kaiserlichen Hofkammerdiener und für den Bruderdesselben, Franz Jacob E., kärtnerisch-ständischen Beamten mit demPrädicate: v. Eisenthal.
Meyerle v. Mühlfeld, Ergänz. Bd. 277. — Tyrojf, III. 82 c.