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Eiscmlcclicr. Erblicher Adelsstand des Kaiserreichs RusslandDiplom vom 11. Juni 1821 für den k. russ. Major Georg Eisendechcrin Hannover, bei dem Eintritte desselben in die achte russische Rang-classe. — Dr. Wilhelm v. Eisendecher, grossh. Oldenburgischer Geh.Staatsrath, wurde 30. Mai 1851 für Oldenburg, Anhalt und Schwarz-burg Gesandter und bevollmächtigter Minister bei dem deutschenBundestage zu Frankfurt a. M.
Frh. v. d. Knesebeck, S. 122.
Eisencck, Evssencck, s. Baur v. Eyssencck, Freiher-ren, Bd. I. S. 236.
Eiscnegg, s. Schmitt v. Eisenegg.
Eisen fehl, s. Frysch eisen v. Eisenfeld.
Eisenfels, s. Swoboda v. Eisenfels.
Eisenhart (Schild geviert: 1 und 4 in Roth ein rechts gekehrter,doppelt geschweifter, silberner Löwe und 2 und 3 in Gold eine blaueLilie). Im Königreiche Preussen erneuerter und bestätigter Reichs-adelsstand. Diplom vom 2. Oct. 1786 für Johapn Friedrich v. Eisen-hart, k. preuss. Kriegsrath, Rendanten und Herrn auf Bernsdorf (imKr. Regenwalde, Pommern) unter Vermehrnng des Helmschmuckes(eines aufwachsenden, eine blaue Lilie haltenden, silberneu Löwen)mit einem offenen, schwarzen Adlersfluge. Der Reichsadelsstand wardurch Diplom vom 29. Juli 1596 für LucasEysenhardt, wegen treuer,dem Hause Oesterreich geleisteter Dienste, in die Familie gekommen.— Der Stamm ist fortgesetzt worden und ein Sohn des genanntenJohann Friedrich v. E., Friedrich Johann v. E., s. den nachstehendenArtikel, starb 1839 als k. preuss..Generalmajor. — In die Hand derFamilie' sind in neuerer Zeit in Pommern die Güter Mackvitz, Neucn-hagen, Liezow und Düsterbeck gekommen, s. ebenfalls den nachste-henden Artikel.
Frh. v. Krohne, I. S. 267. — N. Pr. A -L. [I. S. 149 — 151 mit Angaben aus den Diplo-men. — Frh. v. Ledebur , 1. S. 198." — Siebmacher, IV. 55 ('das Wappen nach dem Diplomevon 1596). — W.-B. d. Preuss. Monarch., III. 18. — Ponunernsches W.-B. II. S, 48 u. 44 u.Tab. 16. — Kneschke, I. S. 186.
Eisenhart-Rothe. (Schild der Länge nach getheilt: rechts dasgevierte, im vorstehenden Artikel beschriebene v. Eisenhartsche Wap-pen und links in Silber auf einem dreihügeligen, rothen Berge einrechtsgekehrter, schwarzer Rabe mit ausgebreiteten Flügeln: Rothe).Ein aus der Familie v. Eisenhart stammendes, preussisches Adelsge-sehlecht. Diplom vom Könige Friedrich Wilhelm III. von Preussenfür die Gebrüder Ferdinand, Friedrich und Sigismund v. Eisenhartzur Führung des Namens: v. Eisenhart-Rothe und zur Verbindungdes v. Ilotbeschen Wappens mit dem, denselben angestammten Wap-pen. — Adolph Gotthilf v. Rothe, k. preuss. Hauptmann, welcheraus einem der ältesten thüringisch-sächsischen, später nach Preussengekommenen Adelsgeschlechter stammte, hatte durch Vermählung mitder ältesten Tochter des k. preuss. Kammerdirectors v. Miltitz diepommernschen Güter Neuenhagen, Mackvitz und Liezow, alte Blü-chersche Lehne, sämmtlich im Kr. Regenwalde, an sich gebracht.Der einzige Sohn desselben, Sigmund fleinrich Theodor v. Rothe, fiel