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Landes-Hauptmann zu Glatz, von Heiiitze* aber stammte Georg, vondessen drei Enkeln Georg II. auf Gross-Pohlwitz Hofricliter zu Lieg-nitz war. Die Nachkommen des zweiten Enkels, Hans, besasscn Nie-der-Reppersdorf und Kaudewitz und der dritte Enkel, Melchior, warHerr auf Klein-Baudis. Von Letzterem stammte als Enkel Adam aufDambritzsch, dessen Solin, Adam Wilhelm, erst k. k. Hauptmann undspäter Landesältester der Fürstenthümer Jauer und Schweidnitz war.Letzterer starb 1699 mit Hinterlassung eines Sohnes Carl Wilhelm,Herrn auf Gross-Sierakowitz im Oppelnschen im jetzigen Kreise Tost-Gleiwitz. Der Stamm, in dessen Hand 1804 Strien im Kr. Wohlau,1814 Rosogawe im Kr. Militzsch und 1836 Ilaltauf imKr. Oldau warund welcher noch im ebengeuannten Kreise Marschowitz, Peltschützund Poppelwitz in neuester Zeit besass, blühte fort und mehrereSprossen desselben waren in Kursachsen bedienstet und standen ink. preuss. Militairdiensten. Zu denselben gehören namentlich Jo-hann Christian v. Eick, Herr auf Giesmannsdorf, kursächs. Haupt-mann a. D., welcher 1798 Landcommissar zu Görlitz war und derk. preuss. General-Lieut. v. E., welcher 1825 pensionirt wurde. Noch1836 stand ein v. E. als Major im k. preuss. ll.Infant.-Regim., wäh-rend ein anderer Major v. E. aus dem activen Dienste der k. preuss.
, Armee getreten und ein v. E., Herr auf Haltauf, k. preuss. Kreis-Po-lizei-Districts-Commissarius war.
Sinapius, T. S. 349 u. 350 und II. S. 608—610. — Gaulie, I. S. 474 u. 475. — 7edler,VIII. S. 471—473. — N: Pr. A.-L. IT. S. 116. — Frh. v. Ledebur, I. S. 195 u. IIL S. 246.— Siebmacher, I. 66. — v. Meding, II. S. 156.'— Schlesisches W.-B. Nr. 172.
Eickel (in Silber ein schrägrechter, mit drei silbernen (nachSiebmacher goldenen) Wecken belegter, rother Balken). Altes, west-phälisches Adelsgeschlecht, welches auch Egckel, Ekel, Eclo und Ei-kelo geschrieben wurde und welches mehrfach für das älteste Adels-gcschlecht der Grafschaft Mark, in welcher das Stammhaus Ekelliegt, gehalten worden ist. Dasselbe war im 15. Jahrb. mit Dungelen,Galir, Gosewinkel, Horst, Hülse, Kränge und Sevinghausen begütertund hatte im 16. Jahrh. in Westphalen noch andere Güter inne, be-sass auch 1590 in dem Rheinlande Eyll im Kr. Cleve und blieb im17. Jahrh. in dem Besitze diesesGutes, zu welchem später noch Groinim Kr. Rees und Hüsberden im Kr. Cleve kamen. Das Gut Groinbesass 1656 Georg v. Eickel, Justiz- und Hofrath bei dem Hofge-richte zu Cleve. 1711 stand der Familie in Westphalen noch dasGut Berghofen im Kr. Dortmund zu, doch ist nachher der Stamm inDeutschland ausgegangen, während ein Zweig desGeschlechts inCur-land unter dem Namen: v. Eckein, genannt Hülsen, fortblühte und,wie oben zuerst angegeben wurde, in rothen schrägrechten Balkensilberne Rauten führte.
v. Steinen, II. S. 685 u. Tab. 31 Nr. 2. — N. Pr. A.-L. II. S. 116 u. 117. — Frh. v. Le-debur, I. S! 196. — Fahne, II. S. 37.— Siebmacher , II. 110.— v. Meding, II. S. 156 u. 157.
Eickstedt, Eichstädt, Eickstedt-Peterswaldt, (trafen. (Stammwap-pen: in Gold zwei schwarze Querbalken, von welchen der obere mitzwei, der untere mit einer goldenen Rose belegt ist. Gräfliches Wap-pen: Schild geviert mit das Stammwappen enthaltendem Mittel-