geb. 1845. — Von den Geschwistern des Freih. Gustav vermähltesich Freiin Anna Elisabeth, geh. 1817 mit Michael Charles Chera-gay, Rath am k. franz. obersten Gerichtshofe, ehemaligem Deputir-tem etc. und Freih. Adolph, geb. 1805, vormaliger Deputirter etc.,vermählte sich 1834 mit Elisabeth de la Rue, aus welcher Ehe eineTochter, Luise Rosa, geb. 1835 und zwei Söhne, Ludwig, geb. 1837und Adolph, geb. 1841, stammen. — Das Haupt der dritten Linie,Freiherr Carl, geb. 1813 — ältester Sohn des Freiherrn Simon —Herr des Landgutes Hohenberg in Cberbayern und der HerrschaftCerekiew in Galizien, k. bayer. Kämm., Hofbanquier und Chef desBankhauses: A. E. v. Eichthal in München, vermählte sich 1843 mitIsahella Grf. Khuen zu Belasi, geb. 1826, aus welcher Ehe, nebendrei Töchtern, ein Sohn Carl Robert, geb. 1845, entspross. Die dreiBrüder des Freiherrn Carl, neben zwei Schwestern, Freiin Sophie,geb. 1850, Besitzerin von Schönwald und Sophienreuth, verm. 1837mit Caspar Gr. v. Berchem auf Saldenburg, k. bayer. Kämm, undcharact. Major und Freiiu Amalie, geb. 1817, sind: Freih. Ludwig,geb. 1819, Besitzer des Landguts Ebersberg etc. in Oberbayern;Freih. Julius, geb. 1822, verm. in erster Ehe 1847 mit Maria Grf.v. Armansperg, gest. 1850, aus welcher Ehe ein Sohn, Friedrich Jo-seph Ludwig, geb. 1849 stammt und in zweiterElie mitCarolineJose-phine Freiin v. Seckendorff-Aberdar, geb. 1829 — u. Freih. Bern-hard, geb. 1823, k. bayer. Kammerjunker undLieut., verm. 1855 mitClotilde Grf. Bossi-Federigotti v. Ochsenfeld, geb. 1836, aus welcherEhe eine Tochter, Julie, geb. 1856, entspross.
v. Lang, S. 118. — Gcneal. Taschcnb. cl. freih. Häuser. 1857 S. 1GG u. 16 7 und 1859S. 1G9 u. 170. — VV.-B. d. Kgr. Bayern, II. 91 u. v. Wölokern, 2. Abtlieil. — v. Hef/ier,bayer. Adel, Tab. 29 u. S. 33. — Knesc/ike, IV. S. 108 u. 109-
Eicliwahl, s. August v. Eichwald, Bd. I. S. 147.
Eick, Eicken, Eichen. Drei Adelsgeschlechter, welche, wegen desähnlichen, nur in den Tincturen und Farben verschiedenen Wappens,wohl eines Stammes waren. Die v. der Eick oder Eich zu Colli, wosie zu Ende des 17. Jahrb. ausstarben, führten in Gold vier blaueQuerbalken und besassen 1545 Westhofen im jetzigen Kreise Mühl-heim. Die v. Eichen, genannt Heumar, hatten im silbernen Schildedrei rothe Querbalken und sassen 1649 zu Heumar im Kr. Mühlheimund 1673 zu Markelsbach und die v. Eicken zur Clee (im Grün dreigoldene Querbalken) gingen zu Ende des 16. Jahrb. im Clevischenaus. Nach Freih. v. Ledebur gab es im Rheinlande mehrere schonfrüher ausgestorbene Familien dieses Namens, welche andere Wap-pen führten und daher nicht eines Stammes waren.
Fahne, I. S. 89 Ii. II. S. 37. — Frh. v. Ledebur, I. S. 195.
Eickc, Eick (in Silber ein in grünem Schilfe auf demWasser ste-hendes Wasserhuhn, welches im Schnabel einen Fisch hält). Altes,schlesisches Adelsgeschlecht, welches vom 14. Jahrh. an in Schlesienmehrere Güter erwarb und im 18. Jahrb. in der Oberlausitz bedeu-tenden Grundbesitz erwarb. — Sinapius fängt die Stammreihe derFamilie mit Betzkone (Peczko) Eicke, um 1342 Fürstl. Hofrichterzu Schweidnitz, an. Von den zwei Söhnen desselben war Nicol 1409