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Eidisilorff. Dänisches Adelsgeschlecht, aus welchem Georg Ma-ximilian v. Eichsdorff, ein geborener Däne, 28. Juni 1785 als k. preussMajor im Regimente v. Braun, ohne Nachkommen starb.
Frh. v. Ledebur, T. S. 195.
Eichstacrit (in Blau drei Schwerter mit goldenen Griffen, derenSpitzen im Sehildesfusse an einander stehen). Altes, märkischesAdelsgeschlecht, welches, wie schon die Wappen ergeben, von derPommernschen Familie v. Eichstädt, Eickstedt ganz verrshieden ist,mit Letzterer aber mehrfach verwechselt worden ist: eine Verwech-selung, welche in Bezug auf die uckermärkischen Güter, wie selbstder so kundige Freih. v. Ledebur zugicbt, schwer zu vermeiden seinmöchte. — Das gleichnamige Stammhaus in der Altmark war schon1204 und noch 1723 in der Hand des Geschlechts, welches auchschon 1249 Zechlin im jetzigen Er. Ost-Priegnitz der Provinz Bran-denburg besass und im 14. Jahrb. in der Altmark Arneburg, Storbeckund in den folgenden Jahrhunderten mehrere andere Güter erwarb.Der Stamm blühte noch in das 19. Jahrb. hinein, hatte noch 1804Baumgarten im Kr. Stendal inne, ist aber später erloschen.
Gauhe, I. S. 473. — Frh. v. Ledebur , T. S. 195. — Siebmacher , I. 175 u. IIT. 141.
Eichstaiiim, s. Eichinger v. Eichstamm, S. 59.
Eichthal, Ereiherren (in Blau zwei aus dem Sehildesfusse nebeneinander aufsteigende, silberne Berge mit fünf Spitzen, über welchenzwei sechsstrahlige goldene Sterne schweben). Freiherrnstand desKgr. Bayern. Diplom vom 22. Sept. 1814 fürAaron EliasSeligmann,k. bayer. Ilofbanquier in München, unter dem Namen: v. Eichthalund unter Ertheilung des angegebenen Wappens, welchem das Wap-pen der erloschenen Augsburger Familie" v. Thalmann (Schild derLänge nach getheilt: rechts in Gold ein rechts sehender, schwarzerAdler und links, doch, nach Siebmacher, III. 138, in Schwarz die er-wähnten zwei Berge und zwei Sterne) zu Grunde gelegt worden war.—Der Empfänger des Diploms, gebürtig aus Laim in der Pfalz, erfreutesich der besonderen Gunst des Königs Max Joseph I. von Bäyern undin dem Freiherrndiplome wird auch der früheren Dienste desselbenEr wähnunggethan, welche er dem Könige schon als Pfalzgrafen und Her-zog von Zweibrücken durch treue Anhänglichkeit vierzig Jahre hindurchbewiesen hatte. Von den Sühnen desselben folgte Freiherr Simonim münchener Bankhause, welches er durch mehrere gelungene Fi-nanzoperationen zu einem hohen Standpuncte erhob. Derselbe starb1854 als k. bayer. Hofbanquier, k. griechischer Staatsrath, Directorder bayer» Hypotheken- und Wechsel-Bank etc. und sein Bruder,Freih. Ludwig, gest. 1840, gründete zu Paris das grosse Bankhaus:Louis d'Eichthal. Beide hatten, wie der älteste Sohn, Freiherr Ar-nold, Nachkommenschaft und gründeten die drei Linien, in welcherder Stamm fortblühte. — Die erste Linie bildet Freih. August, geb.1795, Sohn des Freih. Arnold. Als Haupt der zweiten Linie ist zu-,letzt angegeben worden: Freih. Gustav, geb. 1804, Sohn des Freih.Ludwig, verm. mit Felicite Cecilie Rodrigues, aus welcher Ehe dreiSöhne entsprossten: Johann, geb. 1843, Eugen, geb. 1844undGeorg,