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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Eichhorn. Preussischer Adelsstand. Diplom vom 15-October1840 für Moritz-Eichborn, Herrn auf Rüttmannsdorf bei Reichen-bach in Schlesien und Krcisdeputirten im Reichenbacher Ki'eise.Derselbe ist der älteste Sohn des verstorbenen Geh. Commerzienra-thes und Chef des berühmten Bankierhauses Eichborn in Breslau.

Geneal. Diplom. Jahrb. für d. preuss> Staat. 1841. Abth. 2. S. 7S. — N. Pr. A.-L. VI.

: S. 26. — Fr ii. v . Ledebur , 1. S. 194 u. III. S. 245.

Eichel, Eichel, genannt Sehreiher. Adelsstand des Grossh. Sach-1 sen-Weimar. Diplom von 1853 für Friedrich Eichel, genannt Schrei-ber, Fabrikbesitzer zu Eisenach und die Wittwe des FabrikbesitzersC. Eichel, genannt Schreiber und die Kinder derselben. — Waltlierv. Eichel, Ritterguts- und Fabrikbesitzer zu Eisenach kommt 1859als Stellvertreter im Bezirksausschüsse des Verwaltungsbezirks Eise-nach vor und Fräulein Anna v. Eichel ist durch Fundation einer Pri-vatstelle Stiftsdame des Grossh. Sachs.-Wehn. Carl Friedrich-Damen-stifts zu Gross-croinsdorf.

Augsb. Allg. Zeit. 1S53. — Staats Hatulb. für d. Grossh. Sachsen-Weimar. S. 102 u. 337.— v. Hefner, sächs. AdeJ, Tab. 27 u. S. 25.

Eichel, Eichel v. Kautcnkrohii, Rautenkroii, Edle. Reichsadels-stand. Diplom von 1680 für D. Johann Eichel, Professor juris zuHelmstädt, Kurbrandenburg, und Ilerz. Braunschweig. Geh. Rath undHerr auf Nadelitz mit dem Prädicate : Edler v. Rautenkrohn. — Der-

■ selbe, geb. 1621, gest. 1688, war nach Einigen der Sohn ganz armerjjEltern in dem coburgischen Dorfe Gellershausen, nach Anderen der■eines Lehnschulzen zu Ileldtburg in Franken, welche letztere An-gabe wohl die richtige ist.

Die auf ihn gehaltene Leichenrede der Universität Helmstädt von 168S. — Jugler, Bei-träge zur Jurist, gelehit. Historie, IV. S. 9 u. 10. — v. Hellbach, I. S. 320. — Frh. v. Lede-bur, II. S. 261 u. 262.

Eichclherg, Eyehelhcrg (in Silber auf grünem Dreiberge ein Zweigmit fünf Eicheln). Altes thüringisches Adclsgeschlecht, welchesschon im 13. Jalirh. zu den Ministerialen der Grafen v. Orlamündegehörte. Später war die Familie dem Rittercanton Rhön-Werra ein-verleibt, auch kam dieselbe nach Sachsen und Preussen, und in dasReussische. Ein Canzler v. E. lebte vor längerer Zeit in Gera, und.Ludwig Wilhelm v. E., später k. sächs. Major a. D., hatte sich schon1809 ausgezeichnet.

Biedermann, Rhön-Werra, 1. Verzeichn. — v. Hellbach , I. S. 320. — N. Pr. A.-L. VI.BS. 29. — W.-B. d. Sächs. Staaten, VII. 34. — v. llefner, säch.. Adel, Tab. 27 u. S. 26 und.. desselben preuss. Adel, Tab. 50 u. S. 41.

Eiclielberg , s. Aichelberg, Aichelberger, Eichelberg,Bd. 1. S. 29 und Aichelberg, Aichler v. Aichelberg, Bd. I.|S. 30.

Eickelborn. Altes, schon 1292 vorkommendes, längst aber erlo-

■ schenes, schlesisches Adelsgeschlecht.

Sinapius, I. S. 348.

Eichelfeld, s. Eichler v. Eichenfeld, S. 60.

Eichen. Altes, bergisches Adelsgeschlecht, welches den Beina-men Heumar führte und von welchem Fahne eine Stammreihe rait-getheilt hat. 1714 kam das Geschlecht noch vor.

Fahne, I. S. 87 u. II. S. 36.