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ding nach Siebmacber bestimmt, einen nicht ganz hervorkommenden,länglicht runden Spiegel, welcher mit fünf einzelnen silbernenStraussfedern rings umher besteckt war, oder wie Andere annehmen,eine mit diesen Federn besteckte, silberne Kugel. ■— Bernhard undJoachim Ernst v. Eckwart waren 1654 Landesdeputirte des Mün-sterbergisclien Fürstenthums und des Frankensteinsehen Weichbil-des; Caspar Bernhard v. Eckwart auf Masswitz, Kochern und Neu-dorff kommt 1664 als Director der Landes-Cassc des FürstenthumsBrieg vor, wird aber in dem im genannten Jahre gedruckten Leichen-Conducte "Herzogs Georg III. zu Brieg nicht, wie sonst, sondern:Eckwricht geschrieben und Sigmund Anton Freih. v. Eckwart war1740 kurbayer. Kämmerer und Fürstlicher Hof-Marschall. —- Diev. Eckwricht, Eckwreicht, besassen, als Gaube schrieb (1747), Ober-und Niedcr-Münchenbolf im Münsterbergischen, während sie früherSehreibersdorff im Streliliscben und Seifersdorfi imNeissiscben be-sessen hatten und sollen 1741 vom Könige Friedrich II. von Preus-sen nach der Huldigung zu Breslau in der Person des schlesischenLandraths v. Eckwricht den freiherrlichen Charact'er erhalten ha-ben, doch ist über das betreffende Diplom nirgends Näheres auf-zufinden. — Was ältere Sprossen des Stammes anlaugt, so war1540 ein v. Eckwricht u. Schreibersdorf mit einer v. Wadewitz ver-mählt. Caspar v. E. war 1586 Herr auf Schreibersdorf und Helenev. Eckwricht aus dem Hause Schreibersdorf starb 1641 als Wittwedes k. dän. Obersten Hans v. Kaltenhof!. — In der zweiten Hälftedes 18. Jahrb. ist wohl der ganze Stamm erlös hen.
Sinapius, I. S. 347 u. 34S u. II. S. 605. — Gaahe , I, S. 469 u. II. S. 236 u. 237. —N. l'r. A.-L. II. S. 105 u. 106 u. V. S. 142. — Siebmacher, I. 54: Die Eckwart, Schlesischu. V. 70: s v. Eckwricht. — v. Mecling] II. S, 151.
Eddehere. Adeliges Patriciergeschlecht der Stadt Lüneburg,welches, wenn auch Büttner unter den ltineburg. Patricierfamiliendasselbe nicht aufgeführt bat, zweifelsohne im 16. Jahrb. in Lüne-burg blühte, eine Linie des Geschlechts v. Adebar, s. Bd. I. S. 10,war und mit demselben ein und dasselbe Wappenbild: einen .Storchin Grün (der adebarsche Schild wird blau angenommen) führte.Beide Namen zeigen in Niedersachsen einen Storch an und es sindalso redende Wappen.
v. Meding, I. S. 140 u. 141.
Eddigerode. Altes, längst erloschenes Adelsgeschlecht, welchesim Calenbergischen und Lüneburgischen begütert war und. dessenGüter meist an die v. Alten kamen.
Freili. v. Krahne, T. S. 264.
Edel. Ein zu dem neueren bayerischen Adel gehörendes Ge-schlecht, welches nur dem Wappen nach (Schild der Länge nachgetheilt: rechts ein an den äussern Band des Schildes angeschlos-sener, blau bekleideter Arm, welcher in der Hand einen rautenför-mig geschliffenen Edelstein emporliält und links in Botli drei schräg-rechte, silberne Balken) bekannt ist.
W.-B. d. Kgr. Bayern, XII. 91. — v. Tiefner, bayer. Adel. Tab. 83 u. S. 74.
Edelbach, s. Geyer v. Edelbach, ltittcr und Freiherren.