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Edclbeekh, Edelpeeh zu llarrass. Ein aus Bayern nach Oester-reich gekommenes Rittergeschlecht, welches vom 14. Jahrli. an bisin das lfite blühte. Der letzte Sprosse des Stammes starb zu Wien20. Sept. 1522.
WifsgriU, II S. 231.
Eilcling, Edling (im von Blau und Gold in die Länge gctheiltenSchilde eine goldene, halbe Sonne und eine blaue, halbe Lilie zusam-mengesetzt, oder beides an die Perpendicularlinie geschlossen). Pom-mcrnsches Adelsgcschlecht, welches von der Mitte des 16. Jahrli. anbis Ende des 18. in Pommern mehrere Güter an sich brachte, vor-übergehend im 17. Jahrli. auch in der Uckermark und im 18. Jahrb.in Westpreussen sich ansässig machte und, wie das Wappen ergiebt,von der Familie der Freiherren und Grafen v. Edling in Oesterreich,s. den betreffenden Artikel, mit welchem dasselbe oft verwechseltworden ist, ganz verschieden war. Zu den älteren Besitzungen ge-hörten die Güter Alten-Pleen, Medewitz, Preetz, Ravenhorst undSommerfeld. Später brachte Georg Friedrich v. E. durch Vermäh-lung mit der Erbtochter des Prälaten Wilhelm v. Mildenitz die GüterRibbecard, Vülzin und Wittenfelde im Greifenberger Kreise in dieFamilie. Von den Nachkommen des Georg Friedrich v. E. war Bo-gislav Wilhelm v. E. k. preuss. Landrath und der einzige Sohn des-selben, Egidius Carl Wilhelm v. E., k. preuss. Kammerherr. MitLetzterem ist der Stamm ausgegangen, denn König Friedrich II. vonPreussen hatte 1779 dem k. preuss. General-Major Heinrich Wil-helm v. Lettow und dem Bruder desselben, dem k. preuss. Land-Jä-germeister v. L., die Anwartschaft auf die zu eröffnenden v. Edeling-sehen Lehne gegeben und, soviel bekannt ist, gelangte 1803 dieFamilie v. Lettow in den Besitz dieser frei gewordenen Lehne.
Micrael, VI. 8. 480.- — Brüggemann, I. 2. Hptst. — N. Pr. A.-L. S. 106. — Fr/i. v. Lc.-debur, I. S. 191 u. III. S. 244 u. 245. — Siebmacher , III. 160. — v. Meiling, II. S. 151 u.152. — Poinin. W.-B. IV. 48.
Edelkirchen. Ein ursprünglich märkisches Adelsgeschlecht, wel-ches aber zeitig nach Westphalen kam, sich aus dem gleichnamigenStammsitze im jetzigen Kreise Altena, welcher der Familie schon1338 zustand, ausbreitete und in der Grafschaft Mark bald mehrereGüter erwarb. Gegen Ende des 17. .Jahrli. wurde die Familie auchimRheiulande und zwar im Bergischen und später noch in Hessen be-gütert. 1750 waren noch Edelkirchen und Hcesfelde im Kr. Altenaund Heide im Kr. Hamm in der Hand des Geschlechts, welches nachdieser Zeit erloschen ist.
Schannat, S. 75. — v. Hattstein, I. S. 105, 106, 294, 295, 429 u. 611. — IS. Pr. A.-L. II.S. 106. — Fahne, I. S. 86 u. II. S. 35 u. 36. — Frli. v. Ledebur, I. S. 192. — v. Steinen,XVI. 1. — Siippl. zu Siebm. W.-B. III. 16. — Tyroff, I. 46 u. Siebenkees, I. S. 346.
Edelmann zu Starzhausen. Altes bayerisches Adelsgeschlecht,aus welchem Ulrich E. zu St. 1424 als Pfleger zu Vohburg vor-kommt und welches Ende des 16. Jahrb. erloschen ist.
Wig. Hund. III. S. 282.
Edelshcini, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom v. 31. Dec.1706 für Johann Georg Seifert v. Edelsheim, kurmainz. Geh. Rath