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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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des Bischofs Hermann zu Camin, aus dem Hause der Grafen Glei-chen, welcher ihn im genannten Jahre mit der Stadt Naugard undden dazu gehörigen Gütern belehnte. Von seinen Nachkommen er-baute Graf Ludwig das einst so schöne Schloss zu Naugard, welchesjetzt in Ruinen liegt. Graf Georg I. wurde 1523 von dem HerzogeBoleslav X. in Pommern mit dem Lande Massow belehnt, welches zuder Grafschaft Naugard kam. Seit dieser Zeit schrieben die Sprossendes Stammes sich: Grafen V- Eberstein, Herren desLandes zuNaugardund Massow. Eine lange Stammreihe derselben, in welcher sich der1471 zum zweiundzwanzigsten Bischof zu Camin erwählte Graf Ludwigbefindet, hat Micrael mitgetheilt. Die pommernsche Linie erlosch, -wie oben angegeben, 16G3. Schon 1625 hatte Herzog Boguslav XIV.in Pommern dem Herzoge Ernst Bogislaus zu Croy und Arschott dieAnwartschaft auf Naugard und Massow ertheilt, und die wirklicheBelehnung erfolgte 1665. Nach dem 1684 erfolgten Tode des ge-nannten Herzogs fielen diese Herrschaften dem Kurhause Branden-burg anheim und wurden in kurfürstl. Domainengüter verwandelt.Die gesammten'Besitzungen der pommernschen Linie von 1274 (oder1263) an hat Freih. v. Ledebur sehr genau angegeben.

Micrael, VI. S. 446. Hühner , II. Tab. 485487. D. PoUjc. Leyser, Histor. comi-tum Ebersteiniens. in Saxonia. Heimst. 1724, so wie die durch diese Schrift hervorgerufenenGegenschriften : C. B. Behrens, Kesp. ad Observ. Leyseri in tabul. geneal. Comit. Eberst. adVisurgin; Leyseri Vindiciae, und Behrens,- abgenöthigte Remonstration. (Zauke, II. S.229233. J: L. L. Gebhard, von den Eberstein'schen Grafen an der Weser; in dem hau -uöv. Magazin, 1752, S. 1255 u. sq. G. K. L. Preusschen, die Successions-Ordnung in dendeutschen Reichsländern schwäbischen Rechtes, in D. Aug. 'Fried*. Scliott's juristischem Wo-chenblatte, Jahr t0 . 2. S. 171. Wutstrack, Beschreib, von Bommern, S. 68, 526, 534 ete.Brüggemann, II 8. 290 u. 291.. v. Spi Icker, Beiträge zur älteren' deutschen Geschichte.Arolsen, 1833. Bd. II. N. Pr. \.-L., II. S. 100 u. 101. Fr/i. v. d. Knesebeck, S. 363.Frh. v. Ledebur , I. 189 u. III. S.244. Siebmacher, I. 17, III. 15 u. 26. Spener , Iiistor.Insign. S. 399. v. Meding, II. S. 141 u. 142.

Ehcrstcin, (irafen (Schild quergetheilt: oben in Silber eine rothe,blaubesamte Rose und unten in Gold auf grüuem Hügel ein schwar-zer Eber oder geviert: 1 und 4 die Rose und 2 und 3 der Eber.Das älteste Wappen war eine Rose, wie eine solche auch die alteEbersteinsche Stadt Gerusbach von jeher geführt hat: der Eber isterst in späterer Zeit zu der Rose hinzugekommen). Altes, schwäbi-sches Dynastengeschlecht, welchem die gleichnamige Grafschaft zu-stand. Zuerst kommt mit dem Titel: Comes Otto I., Sohn Eber-hard's III., 1148 in einer herrenalbschen Urkunde vor. Der Stammblühte bis in das 17. Jahrb. fort und denselben schloss 22. Dee. 1660Graf Casimir. Schon bei seinem Leben hatte das niarkgräfl. HausBaden die Grafschaft Eberstein an sich gebracht und kaufte späterauch die andere Hälfte, worauf das Ebersteinsche Wappen als zwei-tes Feld der ersten Reihe in das Wappen der Markgrafen von Badengekommen ist. Derselbe hatte sich erst 1660 mit Maria EleorioraGrf. zuNassau-Weilburg vermählt, und die nach seinem Tode, 20. Mai1661, geborene Tochter, Albertina Sophie Esther, wurde später dieGemahlin des Herzogs Friedrich August zu Württemberg-Neustadt.

Lucar, (iraferisaal, S. 943958. (lauhe , II. S. 233235. Preusschen, in Scliott'sjuristischem Wochenbl. 2. Jahrg. S. 171. Siebmacher , I. 14 Nr. 11: das einfache Wappenmit der Rose, u. IT. 14 Nr. 2: das gevierte Wappen. r. Meding, II. 142 u. 143.

Fherstein, auch Freiherren ( Stammwappen: in Blau ein silber-