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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Provinz.-Handb. von Tim] u. Vorarlberg für 1347, S. '290: E. v. Koftegg. v. Hefnertiroler Adel, S. 4 u. Ergänz.-Bd. Tab. 9 u. S. 22.

Elierschwcin, Ehcrswin. Ein im 16. und 17. Jahrh. zur Ritter-schaft der Grafschaft Mark und zum Stadtade] von Hamm gehörigesAdelsgeschlecht, aus welchem Gottfried Eberhard v. E., kurbran-denburgischer Oberstlieutenant 1G76 in Vorpommern die bei Wol-gast gelegenen Güter Hohensee und Schallensee erhielt.

Frh. v. Ledebur , I. S. 189.

Ebersdorf (im Schilde ein Einhorn). Altbayerisches Adelsge-schlecht aus dem gleichnamigen Stammhause im Gerichte Moosburg,aus welchem Ebran v. E. urkundlich 1249 nnd Kaihoch und Rein-bert v. E. 1288 vorkommen. Ein anderes, ebenfalls bayerischesAdelsgeschlecht führte im Schilde eine Rose.

Monuni. boic., III. S. 146 ü. V. S. 176.

Ebcrspcck. Altbayerisches Adelsgeschlecht, welches auch nachOberösterreich gekommen sein soll. Dasselbe führte, wie die altebayerische Familie v. Ebersbach, im Schilde einen halben Eber undwar daher wohl eines Stammes mit derselben. Das Geschlecht er-losch um 1530.

wiff. Hund, Itt. s. 281. Monum. lioic., IV. S. 440 u. V. S. 288.

Ellerstadt, s. Janus, Jahnus v. u. zu Eberstädt.

Eberstein, Grafen (in Blau ein gekrönter, silberner Löwe). Nie-dersäcksischcs Dynastengeschlecht, welches schon im Anfange des12. Jahrhunderts vorkommt und sich in zwei Aeste theilte. Der eine,welcher seine Besitzungen an der Weser hatte, ist mit dem GrafenHermann 1423 ausgestorben, worauf das herzogliche Haus Braun-schweig die eröffneten Lehne und Wappen, Feld 3 der ersten Reihedes herzogl. braunschweigischen Wappens, an sich nahm; der an-dere Ast hatte sich in Pommern niedergelassen, schrieb sich Eber-stein-Naugarten, Naugard, und ist im Mannsstamme 3. Decbr. 1663mit dem Grafen Ludwig Christoph ausgegangen. Das Geschlechtstammte aus der Burg Everstein bei Amelunxborn im Braunschwei-gischen und war im Besitze des Landes, der sogen. Grafschaft, Nau-gard und des Landes Massow. Der Letzte der Hauptlinie, GrafHermann, hatte übrigens schon 1408 die Herrschaft seinem Schwie-gersohne, dem Herzog Otto von Braunschweig, überlassen; Hermann'sSohn soll, der Sage nach, wegen eines Mordes flüchtig geworden undnach Pommern gekommen sein, wo er Stammvater der Grafen v.Eberstein-Naugard geworden wäre. Aeltere Schriftsteller: Hen-ninges, Micrael, Spener, Hübner u. A. haben die niedersächsischenGrafen v. Eberstein mehrfach mit den schwäbischen Grafen diesesNamens verwechselt, was bei Benutzung älterer Quellen nicht zuübersehen ist. Ueher die in Pommern zu grossem Grundbesitz ge-kommene Linie des Stammes finden sich mehrere nicht unwichtigeAngaben in dem N. preuss. Adelslexicon, welche, von der erwähnten,wohl grundlosen Sage abweichend, auf Folgendes zurückgehen: OttoGr. v. E., ein Sohn des zu Braunschweig hingerichteten Grafen Diet-rich, kam 1263 nach Pommern. Derselbe war ein Schwestersohn